Königsstuhllauf 2016

Königstuhllauf der ASG Tria wieder mit neuem Teilnehmerrekord  

 

Beim Königstuhllauf der Ausdauersportgemeinschaft über 25 Kilometer und 570 Höhenmeter wurde mit 72 Startern bei teilweise heftigem Wind aber dennoch optimalen Bedingungen ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt. Dabei begrüßte der ASG-Organisator Klaus Auer neben einer Reihe von erfahrenen ASG-Ultraläufern, sowie knapp 20 Bergspezialisten vom befreundeten Marathon-Team aus Ketsch auch über dreißig Gastläufer aus der näheren und weiteren Umgebung.

Obwohl der Lauf vom Hockenheimer Contikreisel auf den Heidelberger Hausberg eigentlich keinen Wettkampfcharakter hatte zog sich das Teilnehmerfeld nach dem Start innerhalb weniger Kilometer weit auseinander. Während der sportliche Leiter Pedro Leischwitz die „Wettkampfgruppe“ führte, zeichnete sich Organisator Klaus Auer für das breite Mittelfeld verantwortlich. ASG-Ultraläuferin Ute Arnold sorgte dafür, dass nach hinten niemand verloren ging. So hatten die schnellsten Läufer schon in weniger als einer Stunde das elf Kilometer entfernte Nußloch erreicht.

Nach einer kurzen Verpflegung waren die Topläufer gar nicht mehr zu halten. Um nicht auszukühlen liefen sie noch kurz ihren „Verfolgern“ entgegen, bevor nach einigen Kilometern auf dem steilen, aufgeweichten Boden nach 25,2 Kilometern und weit über 570 Höhenmeter nach knapp zweieinhalb Stunden der nebelverhangene Gipfel des Königstuhles erreicht war. Dass Alter nicht vor Leistung schützt, bewies einmal mehr die 66-jährige Hockenheimerin Siglinde Buse vom Marathon-Team Ketsch. „Es war wieder ein toller Lauf“, sagte die nimmermüde Bergspezialistin die nach knapp über drei Stunden noch lange nicht als letzte auf dem Gipfel in 567,8 Meter Höhe ankam.

Auch wenn die drei letzten Kilometer auf dem aufgeweichten Boden etwas beschwerlicher waren, so überwanden alle den bis zu zehnprozentigen, 13 Kilometer langen Anstieg mit Bravour. Die ASG-Helferinnen Petra Auer und Andrea Krauß hatten für die Läuferschar ein reichhaltiges Büffet vorbereitet und zusammengestellt, an dem es an nichts fehlte. So füllte sich auch die aufgestellte Spendenbox für die Aktion Benni und Co e.V. für muskelkranke Kinder zusehends, bevor sich der der Tross mit dem Reisebus wieder auf die Rückfahrt machte.                                                                                                                   

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