Silvretta Run Ischgl

ASG- Marathonis beim Silvrettarun im österreichischen Ischgl

Nachdem die zwei ASG-lerinnen Claudia Biewald, Ute Arnold und Johannes Arnold nun schon mehrmals den Zermatt Ultra in der Schweiz bewältigt hatten, beschlossen sie sich einer neuen Herausforderung zu stellen und entschieden sich für den Silvrettarun im österreichischen Ischgl. Dieser Lauf bot drei verschiedene Strecken, die Smal-, Middle- oder Hardstrecke. Ute Arnold und Claudia Biewald wählten die Hard-Route. Hierbei waren 42,195 km, 1814 Höhenmeter bergauf und etwa 1600 Höhenmeter bergab zu laufen.

Zwei Tage vor dem Lauf gab es jedoch 40-50 cm Neuschnee, deshalb beschloss der Veranstalter kurzfristig aus Sicherheitsgründen die Strecke der Hard-Route abzuändern. Der Lauf startete in Ischgl und nach nur wenigen Metern im Ort führte der Weg bereits steil den Berg hoch. „Mit so einem steilen Anstieg gleich zu Beginn des Laufes hätte ich nicht gerechnet“, stöhnte Ute Arnold. Schließlich waren auf den ersten 15 Kilometern bereits 900 Höhenmeter zu bewältigen.

Obwohl das Zeitlimit wegen den Wetter- und Wegeverhältnissen ausgesetzt wurde lagen die ASG-Damen sehr gut im Rennen und hatten so genügend Zeit sich an der Heidelberger Hütte für den nächsten steilen Aufstieg zu stärken. Von der Heidelberger Hütte aus führte nun ein schmaler Singletrail den Berg hoch. Erst lief man über Stein und Geröll, dann wurde der Untergrund matschig und schließlich musste man sich durch Schneefelder kämpfen. Hier waren Konzentration, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gefragt. Auf dem höchsten Punkt der Laufstrecke, dem Ritzenjoch, angekommen, wurden die Läufer jedoch mit einem phantastischen Blick auf die schneebedeckten Berge bei fast wolkenfreiem Himmel belohnt. Der Abstieg war ebenfalls schwierig, man musste höllisch aufpassen auf dem anfangs verschneiten, später matschigen Untergrund nicht auszurutschen. Aber schließlich war auch diese Hürde geschafft.

Der Weg wurde einfacher. Man musste fast nur noch bergab laufen, eine große Runde um Galltür drehen um dann ins Ziel zu gelangen. Die ASG-Damen waren nach 6:19 Stunden im Ziel und wurden Sechste und Siebte ihrer Altersklasse. Claudia Biewald und Ute Arnold waren sich einig: „Ein toller Lauf, schöne Strecke, super Verpflegung und das nächste Mal würden wir gerne die Originalstrecke laufen“.                                                                             cry