ASG-Damen beim Heidelberger Trailmarathon

Ute Arnold siegt in der W55 und Nathalie Klein wird Zweite in der W40 

Zum vierten Mal fand in Heidelberg der GELITA Trailmarathon mit über 1500 Höhenmetern unter dem Motto „herrlich, höher, härter“ statt. Dieser Herausforderung stellte sich Ute Arnold bereits zum vierten Mal. Ihr zur Seite standen Nathalie Klein, Conny Lang, beide Wiederholungstäter und Claudia Biewald, die zum ersten Mal an dem Lauf teilnahm.

Für den Duo-Marathon standen Ann-Margrit Hellmich und Thomas Dehoust am Start. Bei optimalen Witterungsverhältnissen fiel im Schlossgarten der Startschuss für die Läufer im ersten Startblock. Mit einigen Minuten Abstand wurden dann jeweils die Läufer der restlichen Startblöcke losgeschickt.

Nach einer kleinen Runde durch den Schlosspark ging es runter in die Altstadt, über die Alte Brücke, hoch auf den Philosophenweg und weiter zur Thingstätte, dem ersten Etappenziel. Kurze Verschnaufpause, den herrlichen Blick genießen, Beine ausschütteln und weiter ging es. Von hier aus wechselten sich breite Forstwege mit schmalen Singletrails ab.

Es ging bergauf und bergab bis zum zweiten Etappenziel am Weißen Stein bei Kilometer 19. Zwei Kilometer weiter war die Wechselzone für die Duo-Marathonis. Die nächsten Kilometer bis Ziegelhausen waren nicht ganz so anstrengend, es ging  hauptsächlich bergab und gab einem sogar die Möglichkeit mit anderen Läufern ein Schwätzchen zu halten. Allerdings dauerte diese „Erholungsphase“ nicht lange, denn bei Schlierbach ging erneut die Schinderei los. Steile Passagen führten bis zur Himmelsleiter bei Kilometer 35.

Nun musste die letzte große Hürde des Laufes, der Aufstieg zum Königstuhl Stufe um Stufe bewältigt werden, was so manchen an seine Grenzen brachte. Oben angekommen blieb jedoch keine Zeit zum Verschnaufen, der Weg führte sofort über einen schmalen Pfad mit Steinen und Geröll steil bergab, bis endlich der Schlossgarten und damit das langersehnte Ziel erreicht war.

Die Enttäuschung für die Fünfstundenläufer war allerdings groß, da es keine Medaillen mehr gab, weil der Lieferant zu wenige geliefert hatte. Diese wurden aber mittlerweile nachgeschickt. „Der Heidelberger Trailmarathon ist sehr schön, abwechslungsreich und kurzweilig. Nächstes Jahr sind wir sicherlich wieder dabei“, so das erfolgreiche ASG-Quartett, wenn es wieder heißt: „herrlich, höher,härter“.