ASG Silvesterlauf 2014/2015

31.Dez, 14 Uhr: Start des ASG-Silvesterlaufs. Ohne Startschuss, ohne Eile, ohne Wertung.

Einziges Ziel: ein gemütlicher Jahresauslauf mit einem dazu passenden Umtrung nach dem Lauf.  "Da werden wohl so 16 bis 18 Teilnehmer gestartet sein" mutmaßte ein ASG'ler aus Mannheim, der kurz vor Eintreffen der Läufer den Zieleinlaufsinfrastruktur mit Bistro-Tischen und Schirm schmückte.

Kaum ausgesprochen, wurde die Gruppe sichtbar, ungewöhnlich diszipliniert und geordnet zusammenhängend, deutlich über 30 Personen stark. Der Knall von Oskars Sektflsche eröffnete nun den zweiten Teil des Nachmitagprogramms, den Silvester-Kehraus.  Zeitgleich verstärkten weitere 6 ASG MTB-Radler die gerade beginnende Jahresausklangsfeier.

Eine Menge an Dosen mit Häppchen und Plätzchen luden die Läufer ein, zu essen bis der Arzt kommt. Gott sei dank kam kein Arzt, denn der hätte sofort gefordert, dass der Architekt kommt. Nämlich um sein Wartezimmer zu vergrößern. Denn er hätte mit ansehen müssen, dass hier eine Menge Neukundschaft gezeugt wird. Das sind genau diejenigen Läufer, die gerade mit leicht verschwitzter Kleidung bei Außentemperaturen knapp über der schwarzen Null hier rum standen, also alle. Und dies noch dazu ohne Glühwein. 

Doch halt! Entwarnung folgt auf dem Fuße: ASG'ler sind alles Hartgesottene, die stecken das weg. Die merken  garnichts, wenn sie umfallen.
Gut so, ASG! Weiter so! Augen zu und durch, durch das 2015. Immer das Ziel klar vor Augen: den Silvesterlauf 2015/2016. Seht es sportlich, und bleibt locker.

rh

 

 

 

PS:
Christians Pressebericht (Ähnlichkeiten mit der oben beschriebenen Veranstaltung sind gewollt):

4. Silvesterlauf der ASG durch den Hardtwald

Während die ASG-Wettkampfmannschaft bei den Silvesterläufen in Schifferstadt und Heddesheim am Start war, organisierte der Lauftreff unter der Leitung der ASG Tria seinen eigenen Silvesterlauf. Nach einer kurzen Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden der ASG, Oskar Stephan, machten sich die nahezu 50 Läuferinnen und Läufer bei nasskalter Witterung nach dem Startschuss des Vereinschefs auf die 7,5 Kilometer lange, schneebedeckte Strecke durch den Hardtwald.Das Lauftempo wurde so gewählt, dass auch die etwas schwächeren Läufer nicht völlig ausgepumpt am Contikreisel wieder ankamen und so wurde unterwegs auch ausgiebig erzählt. Schließlich wollte man ja das Jahr, wie angekündigt, gemütlich und entspannt ausklingen lassen.

Nach einer guten dreiviertel Stunde kam man gemeinsam wieder am Ziel an. Auch Meike Gelb, die zum ersten Mal beim Silvesterlauf dabei war, war überglücklich die Strecke gut durchgestanden zu haben und mit den starken ASG-Frauen relativ gut mithalten konnte. „ Es ja fast unglaublich wie schnell die Frauen auf diesem schneebedeckten Boden laufen können“, meinte die 29-jährige Hockenheimerin selbstzufrieden im Ziel. In Windeseile waren die Stehtische und ein Schirm aufgestellt. Fast jeder hatte etwas mitgebracht. So fanden auch noch das letzte Weihnachtsgebäck und der restliche Glühwein einen reißenden Absatz. Das Highlight war dabei sicherlich wieder die selbst gefertigte, legendäre Lachsrolle von Monika Baust.

Inzwischen gesellten sich noch über ein halbes Dutzend ASG-Radfahrer zu der Läufergruppe und man feierte noch gemeinsam eine grandiose  Silvesterparty am Contikreisel, solange bis das letzte Weihnachtsgebäck verzehrt war und die ersten Ausdauersportler doch zu frieren begannen. „Einen guten Rutsch“ hieß es unzählige Male, bevor sich alle wieder frohgelaunt auf den Heimweg machten.
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