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Marion Gollnick Fünfte bei Duathlon-Europameisterschaft

Drittbeste Deutsche / „Dauerrivalin endlich geschlagen“ 

Bei der Duathlon-Europameisterschaft über die Kurzdistanz im nordrhein-westfälischen Kalkar war Marion Gollnick von der Ausdauersportgemeinschaft Hockenheim mit dem 5. Platz in der AK W45 als drittbeste Deutsche in 2:18.07 Stunden erneut eine Klasse für sich. Bereits am Vorabend bei der Eröffnungsfeier und dem Einmarsch der 16 Nationen auf dem historischen Marktplatz der nordrhein-westfälischen Kleinstadt war der Reilingerin die Nervosität deutlich anzumerken. Pünktlich zum Start ging dann noch ein Hagelschauer auf die über 70 Duathletinnen nieder der dann bis Mitte des Rennens in Dauerregen überging. Schon beim ersten Lauf über zehn Kilometer in ordentlichen 43:26 Minuten setzte die Kaderathletin der deutschen Triathlon-Nationalmannschaft eine erste Duftmarke.

 

Auf dem viermal zu laufenden Rundkurs im Freizeitpark an der niederländischen Grenze war die 47-Jährige auf Schlagdistanz mit den Topfavoritinnen Louella O`Herlihy (Großbritannien) und Marie Boyle (Irland). Der Vorjahresgesamtsiegerin Tanja Osterholt hatte die zweifache Mutter sogar über zwei Minuten abgenommen. Auch auf dem viermal zu fahrenden, zehn Kilometer langen Rundkurs über 40 Kilometer außerhalb des Freizeitparks ließ sich die Europameisterschaftssechste im Kurztriathlon aus dem Vorjahr bei sehr starkem Seitenwind nicht abschütteln.

Nach 1:10:10 Stunden andauernden harten Kampf hielt Gollnick Rang sechs, auch wenn der Abstand zum Führungsquintett nur unwesentlich geringer wurde. Beim abschließenden Fünfkilometerlauf in 21:50 Minuten im Freizeitpark zermürbte die 47-Jährige mit der zweitschnellsten Laufzeit schließlich Tanja Osterholt(SG Borken) und nahm der amtierenden deutschen Duathlon-Meisterin über zwei Minuten ab. „Ich bin super zufrieden. Ich habe endlich meine Dauerrivalin geschlagen, gegen die ich im letzten Jahr keine Chance hatte. Nach vorne war nichts zu machen, da war der Abstand einfach zu groß“, sagte Marion Gollnick kurz nach dem Rennen.