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70.3 Kraichgau Ironman Bad Schönborn

ASG-Triathlet Torsten Rinklef gelingt Generalprobe für den Ironman 

Gemischte ASG-Staffel siegt für einen guten Zweck

Beim Ironman 70.3 Kraichgau in Bad Schönborn zeigte sich ASG-Triathlet Torsten Rinklef bereits in blendender Verfassung und feierte in 5:06:32 Stunden eine gelungene Generalprobe für den Ironman in Frankfurt in drei Wochen. Den Grundstein für seine gute Gesamtzeit legte der 1,98 Meter große Modellathlet bereits beim Schwimmen im Hardtsee in Ubstadt-Weiher.

Auf der 1,9 Kilometer langen Schwimmstrecke lag der Hockenheimer in 35:02 Minuten im ersten Viertel der insgesamt 2368 Triathleten aus 31 Nationen. Nur unwesentlich schneller war Thorsten Maier in 34:49 Minuten. Auch auf der 90 Kilometer langen selektiven Radstrecke durch den Kraichgau mit seinen gefühlten 1000 Hügeln und über 1000 Höhenmetern war Torsten Rinklef in 2:43:30 Stunden gut unterwegs. Nur beim anschließenden Halbmarathon in 1:41:43 Stunden büßte der 49-Jährige auf den letzten Metern einige Minuten ein und war in 5:06:32 Stunden dennoch hochzufrieden mit Rang 50 in der Altersklasse M50. „Es war auch sehr schwierig auf diesem hügeligen und eckigen Dreirundenkurs einen Rhythmus zu finden“, gestand Rinklef nach seiner Fabelzeit.

Noch nicht in Topform präsentierte sich dagegen Christian Ryll bei dem es nur beim Halbmarathon in 1:40:33 Stunden einigermaßen lief, bevor er nach 5:25:14 Stunden am Kurpark in Bad Schönborn die Zielflagge erreichte. Ein starkes Debüt im ASG-Trikot gelang auch André Burmeister. Der 46-jährige ASG-Neuzugang absolvierte seinen ersten Triathlon über die Mitteldistanz in 5:45:59 Stunden. Im Rahmen seiner Möglichkeiten blieb Thorsten Maier, der sich trotz Seitenstechen beim Halbmarathon in 5:48:04 Stunden über die Ziellinie quälte.

Die für einen guten Zweck startende gemischte ASG-Staffel siegte in 4:19:30 Stunden für das Heartracer-Team Heidelberg für sehbehinderte Kinder.

Die durch eine leichte Erkältung geschwächte Schwimmerin Katrin Schmidt musste auf der 1,9 Kilometer langen Schwimmstrecke alles geben um nach 29:21 Minuten als 12. Staffelschwimmerin der insgesamt 82 Teams den Transponder an Radfahrer Rüdiger Wiegand zu übergeben. Der Teamkapitän konnte sich nach hartem Kampf in 2:28:27 Stunden nach 90 Kilometern mit der zweitschnellsten Radzeit auf Rang 6 nach vorne arbeiten. Auch der glänzend aufgelegte Calogero Parisi schaffte es weiteren Boden gutzumachen und nach 21,1 Kilometern in starken 1:19:20 Minuten tatsächlich als Sieger der Mixed-Teams nach 4:19:30 Stunden gemeinsamen Fight über die Ziellinie zu laufen.

Bei der am Nachmittag stattfindenden Kurzdistanz musste das Schwimmen wegen eines Gewitters über dem Hardtsee ausfallen. So sprinteten die 726 Triathleten in einem Jagdstart sofort zu ihren High-Tech-Rädern um die 40 Kilometer lange Radstrecke unter ihre Fittiche zu nehmen. Henning Rudolph wechselte als erster ASG-Athlet in 1:15:16 Stunden auf die 10 Kilometer lange Laufstrecke gefolgt von den beiden ASGlern Goran Cicak und Heiko Lustig. Auf dem 10 Kilometer langen zweimal zulaufenden hügeligen Rundkurs um das Kurgelände von Bad Schönborn glänzte vor allem Goran Cicak in 41:37 Minuten mit der 25 schnellsten Laufzeit des Gesamtklassement, bevor der 28-Jährige in 2:06.38 Stunden (Rang 14 in der AK M25). Auch Henning Rudolph war in 43:01 Minuten sehr schnell unterwegs und erreichte in 2:02:32 Stunden mit Rang 5 in der AK M50 ein gutes Ergebnis. In 2:31:49 Stunden beendete Heiko Lustig den olympischen Sprint und zog sich dabei mehr als achtbar aus der Affäre