Mainova Ironman Championship Frankfurt

ASG-Triathleten finishen in Frankfurt

 

Beim Mainova Ironman European Championship in Frankfurt starteten mit Torsten Rinklef, Michael Jakobi und Ralph Wolfbeisz gleich drei Triathleten der Ausdauersportgemeinschaft Hockenheim und zogen sich dabei mehr als achtbar aus der Affäre. Erstmals wurde auch im Rahmen der Ironman-Europameisterschaft gleichzeitig die deutsche Meisterschaft über die Langdistanz in der Main-Metropole ausgetragen. Um die Sicherheit der über 3200 Altersklassenathleten aus 42 Nationen zu erhöhen und ein entspanntes Schwimmen zu ermöglichen wurde der schon bei  anderen Ironman-Rennen weltweit erprobte und bewährte „Rolling Start“ ebenfalls erstmalig angewandt.

Während die Profis und die besten 350 Altersklassenathleten in der ersten Startgruppe die 3,86 Kilometer lange Schwimmstrecke im Langener Waldsee in Angriff nahmen, wurden die restlichen 2800 Altersklassenathleten anhand ihrer geschätzten Schwimmzeit in Zwölfergruppen alle fünf Sekunden auf ihr Ironman-Abenteuer geschickt. Schnellster ASG-Schwimmer in 1:05:33 Stunden war Ralph Wolfbeisz. Aber auch Torsten Rinklef in 1:09:58 Stunden und Michael Jakobi in 1:10:30 Stunden lagen noch in Schlagdistanz zu den Topathleten.

Auf der 180 Kilometer langen Radstrecke durch den vorderen Taunus wurden die Karten neu gemischt. Bei nur 13 Grad Außentemperatur galt es erst einmal warm zu werden. Kein leichtes Unterfangen, da es auf den letzten 40 Kilometer der Radstrecke wie aus Kübeln regnete. Nach einer noch guten Radzeit von 5:36:44 Stunden ging bei Torsten Rinklef beim abschließenden Marathon fast nichts mehr. „Es ist immer wieder das Gleiche. Hinten raus kriege ich das einfach nicht gebacken. Da sind alle Körner weg und der Mann mit dem ,Hammer` trommelte auf mich gnadenlos ein“, war der 49-jährige Modellathlet von nur 4:33:59 Stunden mehr als enttäuscht. Mit fast der gleichen Gesamtzeit von 11:31:04 Stunden wie bei seinen letzten beiden Langdistanz-Rennen beendete Rinklef seinen dritten Ironman mit Rang 70 in der AK M50 bei der deutschen Meisterschaft.

Mit einem mulmigen Gefühl ging auch ASG-Neuzugang Michael Jakobi in sein ersten Ironman-Rennen, der krankheits- und verletzungsbedingt bei Weitem nicht so konstant trainieren konnte wie seine Vereinskameraden. Und dennoch legte der 50-Jährige mit 5:59:17 Stunden einen guten Radsplit hin. Mit dem schnellsten Marathon (4:25:40 Stunden) der ASG-Triathleten feierte Jakobi mit Rang 86 in der AK M50 in 11:54:01 Stunden einen glänzendes Debüt. „Ich bin hochzufrieden. Ich wollte unter zwölf Stunden bleiben und das ist mir gelungen“, freute sich der Debütant im Ziel am Frankfurter Römer. Auch Ralph Wolfbeisz knapp dahinter (Rang 87 AK M50) war mit seiner Radzeit (5:58:49 Stunden) und seiner Laufzeit (4:39:31 Stunden) zufrieden und beendete in 11.54:34 Stunden seinen letzten Ironman.                         

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