ASG-Quartett „überlebt“ Hitzeschlacht im Kraichgau

Beim Ironman 70.3 Kraichgau in Bad Schönborn trotzen mit den Debütanten auf der Mitteldistanz, Goran Cicak und dem Ketscher Christian Klefenz, sowie den erfahrenen Triathleten Torsten Rinklef und Christian Ryll gleich vier Triathleten der Ausdauersportgemeinschaft Hockenheim der Hitze im Kraichgau. Besonders die beiden Debütanten Goran Cicak in 5:05:01 Stunden und Christian Klefenz in 5:33:43 Stunden zeigten sich über 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen bei Temperaturen von über 30 Grad als besonders hitzefest und beeindruckten mit einem starken Rennen.

Bereits nach dem Start der Profiathleten mussten die weit über 2000 Altersklassenathleten beim erstmal durchgeführten „rollenden Start“ fast 45 Minuten in ihren aufgeheizten Neoprenanzügen ausharren, bis sie sich endlich in dem 20 Grad kalten Hardtsee in Ubstadt-Weiher abkühlen konnten. Da aus Sicherheitsgründen alle fünf Sekunden nur fünf Athleten ins Wasser gelassen wurden, versprach sich der Veranstalter dadurch ein wesentlich entspannteres Schwimmen als mit dem Massenstart in den Jahren zuvor. 

Als schnellster ASG-Schwimmer hatte Torsten Rinklef die 1,9 Kilometer lange Schwimmstrecke in 33:55 Minuten zurückgelegt. Nur eine winzige Sekunde lagen Goran Cicak in 34:55 Minuten und Christian Klefenz in 34:56 Minuten bei ihrer Premiere auseinander. Auch der anspruchsvolle 90 Kilometer lange Radkurs mit rund 1000 Höhenmeter verlangte nicht nur den ASG-Cracks alles ab, bevor Rinklef in 2:45:21 Stunden, Cicak nach 2:46:52 Stunden und Klefenz nach 2:57:00 Stunden in die zweite Wechselzone fuhren. Den hohen Temperaturen musste zuerst Torsten Rinklef und dann auch Christian Klefenz beim abschließenden Halbmarathon Tribut zollen. 

Bei mittlerweile 33 Grad zeigte sich einzig Goran Cicak in 1:38:37 Stunden auf dem hügeligen Dreirundenkurs um das Bad Schönborner Kurgelände als besonders hitzefest und finishte in starken 5:05:01 Stunden auf Rang 31 der Altersklasse M25. Torten Rinklef in 5:28:29 Stunden (51. Platz AK M50) und Christian Klefenz in 5:33:43 Stunden (Rang 105 in der AK M35) lagen immer noch im ersten Viertel des Gesamtklassement. „Es war verdammt hart und hinten raus bin ich bei der Hitze fürchterlich eingegangen“, so der erschöpfte Ketscher Christian Klefenz im Ziel.                     cry