Triaberichte 2011

Jodeln und Sporteln in Tirol

In der ersten Septemberwoche bastelte ich mir ein paar schöne Tage rund um den Triathlon am Walchsee. Donnerstags startete ich früh morgens gegen 5:30 Uhr, um den Tag in Tirol früh genug genießen zu können. Nach vierstündiger Fahrt war die Ferienwohnung im ruhigen Örtchen Walchsee/Kössen erreicht und die Erkundungstour konnte beginnen. Mit einem mehrstündigen Spaziergang rund um den See und einer Schwarzwälderkirschtorte im Open Air Cafe hatte ich eine Ankunft nach meinem Geschmack.

Der Freitag diente dazu, den Radkurs des Triathlons kennen zu lernen. Dieser führt von Walchsee in 6km entfernte Kössen und weiter auf die 40km-Runde, die am Sonntag zweimal gefahren werden soll. Bereits der Start vom See zur Runde ist leicht abfallend und so läufts gleich richtig gut und schnell. In Kössen gehts dann für 200m über ungeschliffenes Terrain mit Schlaglöcher und Co. Das bleibt aber das einzige schlecht zu fahrende Stück der Strecke ! Weiter gehts am Stadion vorbei und zum nächsten Highlight - die gepolsterte Unterführung !

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Embrunman oder der längste Tag des Jahres

15. August 2011 5.30 Uhr. Ganz Gallien schläft. Ganz Gallien? Nein, etwa 1000 Frühaufsteher stehen in Embrun am Badesee in totaler Dunkelheit und warten auf den Startschuss für den Embrunman. Der Veranstalter wirbt mit der härtesten Langdistanz der Welt. Unter den künftigen Eisenmännern zum zweiten Mal Heinz Schwegler und zum vierten Mal Thomas Claus, die mit gemischten Gefühlen dem langen Tag entgegensehen.
Pünktlich um 6.00 Uhr fällt der Startschuss zum 3,8 km langen Auftaktschwimmen. Alle stürzen sich in das schwarze Wasser, das nur vom fahlen Licht des Vollmondes ein wenig erleuchtet wird.

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Duathlon Veranstaltung mitten in Hockenheim ...

... na ja, schon am Rande, aber aus Sicht der Berühmtheitswahrnehmung mitten drin. Und zudem mitten in der Urlaubszeit, was sich dann auch sofort in einer relativ kleiner Teilnehmerzahl auswirkte. Und - das ist aus Sicht der ASG schmerzhaft - noch an einem Dienstag und Uhr-zeitgleich dazu, da wo alle ASG Radler sich einen hochpriorigen Eintrag in ihre Terminkalender reingetackert haben: "Radtreff-ASG". 

Dennoch crosste der Duathlon nicht ohne die ASG. Der Hockenheimer Verein bewies einmal mehr, dass Frauenpower hoch im Kurs steht und die Konkurrenz weiterhin in die Schranken zu weisen vermag. Birgit Pfisterer ist als ASG-Mitglied zwar ein Neuling, in der Sportpresse und auf deutschen Siegerlisten alles andere als ein unbeschriebenes Blatt.

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Cross gebacken im Breisgau

Am 21.08.2011 startete ich, wie schon vor 2 Jahren, beim Breisgau Triathlon in Malterdingen. Das ich hierher zurückkehren würde, war damals schon glasklar. Ein toll organisierter Wettkampf, der nichts vermissen lässt,aber alles bietet was der Selbstquälerei dient. Laut Veranstalter ist der Breisgau Triathlon mit am günstigsten in Baden-Württemberg. Umso erfreulicher das die Qualität und die Versorgung nicht unter dem Sparkurs leidet. Ich fand jedenfalls wieder einen genialen Wettkampf vor und konnte mich mal wieder so richtig platt machen.

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Samstag 15:30 Uhr, Finish beim Duathlon ...die Frisur sitzt !

Kurzfristig entschieden sich Pedro und Ich (Ralph) zur Teilnahme beim dritten Grabener Duathlon am letzten Juli-Wochenende. Eine ansprechende Ausschreibung und geringe Teilnahmekosten waren ein gutes Argument. Taktische Überlegungen wurden im Vorfeld bereits gewälzt – Wie geht man sowas an ? Gibt es Windschattenverbot beim Radfahren.. Wenn nicht, wie sollte man laufen um in günstiger Position auf die Radstrecke zu gehen?

Pedro klärte die Windschattenfrage schließlich einige Tage zuvor beim Veranstalter ab, und als dann die offizielle Windschattenerlaubnis feststand, war schnell klar, dass es nichts bringen wird, am Anschlag zu laufen und eine evtl. Verfolgergruppe um 20-30 Sekunden abzuhängen. Besser war wohl, in der Gemeinschaft ein zügiges Tempo mit zu laufen, um gleich beim Radstart eine Gruppe zu erwischen. Fest stand, das die letzte Laufrunde ohne Hüüh und Hott absolviert werden sollte – volle Pulle also.

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Wetterglück beim Ladenburger RömerMan

Sommer und Sonnenschein - Fehlanzeige ....zumindest am vierten Juliwochenende 2011. Bei den Großveranstaltungen in Frankfurt beim Ironman und beim beliebten Allgäu-Triathlon kämpften die Athleten gegen Kälte, Regen und stürmische Winde. Dieses Wetter sorgte dort für zusätzlich harte Bedingungen und etliche Ausfälle. Einzig unsere RömerMänner in Ladenburg hatten richtig viel Glück und erwischten einen fast optimalen Renntag! Einzig der leichte Gegenwind in den Flachstücken der Radstrecke war unerwünscht....aber längst kein Grund zur Klage.
 
Vier ASGler hatten gemeldet. Harald Schmidt, der relativ gelassen und ohne verbissene Ambitionen dem Start entgegen sah. Ebenso locker sah es auch Ralph Wolfbeisz, der keine Ahnung hatte, wie sich die Langdistanz vor zwei Wochen noch auswirken würde und schon deshalb einfach nur abwarten wollte, wie es denn läuft. Claus Fischer, der dieses Jahr kaum Laufeinheiten sammeln konnte und lediglich von seiner Radform überzeugt schien - und Pedro Leischwitz, der sich in ungewohnter Rolle am Start wiederfand. Der aussichtsreiche Podestplatz der Baden-Württembergische-Meisterschaft, die im Rahmen des RömerMan ausgetragen wird, war in weite Ferne gerückt. Zuviel Zeit beanspruchte sein Privatleben in den vergangenen Monaten und das Training kam so kurz wie selten zuvor. Viel Spaß sollte Er haben, sagte Beate - eine sehr ungewöhnliche Ansicht  für unseren "sportlichen Leiter" - ein Wettkampf mit Tralalla ....geht das überhaupt ?
 

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