ASG feiert den Abschluss einer kräftezehrenden Saison

 

Henning Rudolph ist „Sportler des Jahres“

 

 

Endlich war es wieder soweit. Nach zweijähriger pandemiebedingter Pause feierten die förmlich ausgehungerten Triathleten der Ausdauersportgemeinschaft nach einer kräftezehrenden Saison ausgelassen ihren Jahresabschluss. Bei Rekordbeteiligung begrüßte der erste Vorsitzende Oskar Stephan in der bis auf den letzten Platz gefüllten Neulußheimer Grillhütte die große ASG-Familie und eröffnete umgehend das reichhaltige Buffet. Nach dem schmackhaften Abendessen startete der sportliche Leiter Pedro Leischwitz mit Stephan den großen Ehrungsreigen und begann mit der Ehrung der Volkslaufmeister. Mit 392,1 erlaufenen Kilometern wurde Frank Noack erneut ASG-Volkslaufmeister vor Thomas Dehoust (390 Kilometer) und Andreas Deutesfeld der es auf 178 Kilometer brachte. Bei den Frauen gewann mit 278,8 Kilometern Andrea Hick souverän die Volkslaufmeisterschaft vor Annette Hillenbrand die 161,6 Kilometer erlief. Mit 145,5 Wettkampfkilometern landete Astrid Wollschläger auf dem untersten Siegertreppchen. Die Meisterschaft im Radtourenfahren entschied Wolfgang Scheck mit 1006 gefahrenen Kilometern unangefochten für sich. Für seinen ersten Marathon wurde Andreas Deutesfeld von Leischwitz geehrt, während Thomas Dehoust den Pokal für seinen ersten Ultralauf über 52 Kilometer einheimste. Dass ein durchgestandener Ironman (3,86 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen) noch immer etwas Besonderes ist, zeigt der langanhaltende Applaus der ASG-Schar. Besonders für Andrea Hick war auch ihr zweiter Ironman im fränkischen Roth ein unbeschreibliches Erlebnis. Mit Thomas Kilian, Christian Klefenz, Goran Cicak und Andris Rodewald stellten sich noch vier weitere ASG-Cracks den Strapazen und bekamen dafür den begehrten Ironman-Pokal überreicht. Danach standen die Nachwuchssportler der ASG im Mittelpunkt. Beim 25. Hockenheimringlauf vertraten Kian Stanka, Liv Stanka, sowie Pascal Dehoust prächtig die ASG-Farben. Zum Abschluss standen noch die Ehrungen der Triathlon-Vereinsmeister auf dem Programm. Bei den ausgetragenen Vereinsmeisterschaften im Rahmen des V-Card-Triathlons über 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen in Viernheim waren Conny Lang und Andris Rodewald die Gesamtsieger. Die Altersklasse 1 bei den Damen gewann Ann-Margrit Hellmich. Bei den Herren siegte Andris Rodewald zusätzlich in der Hauptklasse. Heidi Zahn war in der Altersklasse 2 erfolgreich, während Conny Lang die Altersklasse 3 gewann. Christian Klefenz dominierte bei den Herren die Altersklasse 1, während Altmeister Pedro Leischwitz in der Altersklasse 3 nicht zu schlagen war. Die Nachwuchswertung über 200 Meter Schwimmen, fünf Kilometer Radfahren und einem Kilometer Laufen gewann Pascal Dehoust. Bevor man in den gemütlichen Teil überging kürte Leischwitz den Sportler des Jahres. „Wir haben zum ersten Mal einen Deutschen Meister in unserem Verein“, freute sich der sportliche Leiter und kürte Henning Rudolph zum „Sportler des Jahres“, der Deutscher Meister im Duathlon über die Mitteldistanz (10 Kilometer Laufen, 60 Kilometer Radfahren und nochmals 10 Kilometer Laufen in der Altersklasse 60 wurde. Mit dem vierten Rang bei den Europameisterschaften über die gleiche Distanz verpasste der 60-Jährige nur knapp das Podium, während er bei den Duathlon-Weltmeisterschaften im schweizerischen Zofingen (10 Kilometer Laufen, 150 Kilometer Radfahren und 30 Kilometer Laufen Fünfter wurde. Die anschließende Ausgabe der ASG-Jahreskalender rundeten den geselligen Abend ab, bevor bis weit nach Mitternacht Pläne für die neue Saison in gemütlicher Atmosphäre geschmiedet wurden.                                                                                                                 

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Die Fotos der Geehrten sind von Christian Zeidler.

Die Nachwuchssportler Liv Stanka, Pascal Dehoust und Kian Stanka (v.l.) mit Oskar Stephan

Die Volkslaufmeisterinnen Astrid Wollschläger, Annette Hillenbrand und Andrea Hick (v.l.)

Henning Rudolph ist Sportler des Jahres