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Henning Rudolph verpasst erneut das Podest   

Bei der ETU Powerman Duathlon-Europameisterschaft über die Mitteldistanz im dänischen Vejle war der für die ASG Tria Hockenheim startende Reilinger Henning Rudolph erneut eine Klasse für sich und verpasste trotzdem um nur 39 Sekunden die mögliche Bronzemedaille in der Altersklasse M55. Wie schon eine Woche zuvor bei den deutschen Duathlon-Meisterschaften in Alsdorf zeigte der 56-Jährige wieder ein starkes Rennen und kam nach 3:38:53 Stunden als unglücklicher Vierter ins Ziel. Dass der Reilinger nichts dem Zufall überließ zeigte die Tatsache, dass Rudolph zeitig genug angereist war und vor allem die Radstrecke mit ihren knackigen engen Abfahrten und mit den vielen kurzen heftigen Anstiegen, genau inspizierte. Bei idealen Bedingungen kam der 55-Jährige über 10 Kilometer Laufen, 60 Kilometer Radfahren und nochmals 10 Kilometer Laufen in einem packenden Finish nicht mehr an den Dänen Morten Plougstrup heran. In einem von Taktik geprägten Rennen ließ es Rudolph auf den ersten Zehn Kilometern auf Rang fünf liegend relativ ruhig angehen und verließ sich voll und ganz auf seine Paradedisziplin, dem Radfahren. „Nach dem Start zeigte sich sehr schnell, dass es vier Läufer gab die etwas schneller als ich waren und so ging ich zuversichtlich mit einem überschaubaren Rückstand als fünfter nach 41:28 min auf die Laufstrecke“, so Rudolph. Auf der mit 700 Höhenmetern gespickten, 60 Kilometer langen Radstrecke zeigte sich dann bei dem 56-Jährigen die Herausforderung dieser Strecke im Renntempo über diese kurzen und heftigen Anstiege zu fahren. Es gelang dann dem ASG-Crack den Dänen und den Belgier Jan Cappaert auf dem Rad zu überholen und trotz eines Fahrfehlers als Dritter nach 1:59:58 Stunden auf die abschließenden zehn Laufkilometer zu wechseln. Auf der Laufstrecke deutete sich bereits nach einem Kilometer einen Krampf bei Rudolph an, der ihn dann auch kurze Zeit später zu einer unfreiwilligen Gehpause zwang. Es kam dann wie es kommen musste und der Däne zog bei Kilometer acht vorbei. „Mir war es nicht ganz möglich sein Tempo mitzugehen. Somit verpasste ich mit genau 39 Sekunden Rückstand die mehr als mögliche Bronzemedaille“, so Rudolph abschließend, der aber noch den heranstürmenden Briten Graham Johnston in Schach hielt. 

 

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Michael Karle wird Achter beim 19. Gutenberg-Marathon in Mainz

 

Im Hitzerennen von Mainz errang Michael Karle von der ASG Tria Hockenheim bei der 19. Auflage des. Gutenberg-Marathon über 42,195 Kilometer in 3:28:18 Stunden den 8. Platz in der Altersklasse M55. Vor rund 100.000 begeisterten Zuschauern trotzten die über 7.500 Teilnehmer dabei einer unbarmherzigen Hitze. In einem taktisch klugen Rennen ließ sich der noch 56-Jährige Hockenheimer bei seinem 13. Marathon nicht von dem hohen Anfangstempo seiner Kontrahenten beirren und lief nahezu ein kontantes Rennen. „42,195 Kilometer bei fast 30 Grad im Schatten war wahrlich nichts für Weicheier“, war Michael Karle bei seinem vierten Marathon nach seinem Bandscheibenvorfall sehr zufrieden. Auch Vereinskameradin Silke Eppel trotzte bei ihrem dritten Marathon der unerträglichen Hitze und kam nach 4:47:34 Stunden ins Ziel.

 

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Henning Rudolph verpasst Podium bei deutschen Duathlon-Meisterschaften

Der für die Ausdauersportgemeinschaft Triathlon Hockenheim startende Reilinger Henning Rudolph verpasste im nordrhein-westfälischen Alsdorf bei den deutschen Duathlon-Meisterschaften über die Kurzdistanz knapp die Bronzemedaille in der AK M55. Beim Start ging es gleich richtig zur Sache und es wurde richtig Pace gemacht. Die erste Laufstrecke über zehn Kilometer führte über einen winkligen 2,5 Kilometer langen Rundkurs durch die Alsdorfer Innenstadt „Ich versuchte die Trainervorgabe umzusetzen um die letzten beiden Laufrunden nach dem Radfahren nochmals Vollgas geben zu können“. Nach 40:34 Minuten wechselte der Reilinger als Vierter auf die 40 Kilometer lange Radstrecke die als Wendepunktstrecke sechsmal zu befahren war. Bei kräftigem Seitenwind mussten die 200 Duathleten immer wieder höllisch aufzupassen. Nach 1:05:14 Stunden verteidigte Henning den vierten Rang vor Heinz Feilen (Marathon-Club Eschweiler) und ging auf die abschließende fünf Kilometer lange Laufstrecke um in 21:33 Minuten nochmal richtig Vollgas zu geben. Den enteilten Drittplatzieren Frank Bachinger (EOSC Offenbach) konnte der 56-Jährige allerdings nach 2:10:18 Stunden harten Fight allerdings nicht mehr erreichen.
„Mit der erzielten Leistung war ich absolut zufrieden, für eine bessere Platzierung waren meine Gegner einfach zu stark.
Also schaue ich aufgrund dieser positiven Ergebnisse zuversichtlich auf die ihn einer Woche im dänischen Vejle stattfindenden Europameisterschaften auf der Mitteldistanz“, blickte Rudolph schon voraus.
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Trollinger Marathon in Heilbronn am 5.05.2018

Ein Kraftakt bei sommerlichen Temperaturen. Ute Arnold und Claudia Biewald war die Zeit am Ende „schweißegal“.

Laufen in Deutschlands größter Rotweinregion ist normalerweise ein Genuss, doch in diesem Jahr forderte eine wahre Hitzeschlacht alles von den Läuferinnen und Läufern ab. „So hatten wir uns das nicht vorgestellt“ so Ute Arnold, denn „morgens zeigte die Wetter – App 21° und Wind“ ergänzt Claudia Biewald schmunzelnd.

 

6526 Läuferinnen und Läufer gingen an den Start, davon wiederum 515 auf die 42,195 km lange Marathonstrecke mit 340 Höhenmetern, darunter auch die beiden ASG´lerinnen.

Die Veranstalter waren mit einer Finisherquote von 98 % überaus zufrieden, denn bei diesem Wetter hätte noch mehr passieren können, das Rote Kreuz hatte durch die hohen Temperaturen viel zu tun.

 

Die vielen zusätzlichen Verpflegungsstationen waren mehr als willkommen, nur die Winzer, die hier auch ihren guten Tropfen anboten, hatten Pech, fast kein Läufer brachte bei der Hitze einen Schluck Wein hinunter.

 

Pünktlich um 8:45 startete der 18. Marathon in Heilbronns Badstrasse. Die gesamte Strecke verläuft auf asphaltierten Wegen und Straßen durch das Neckartal und die Trollinger-Weinberge. Die Strecke liegt vorwiegend in der prallen Sonne, das hatte einen Vorteil, es wurden zahlreiche Zuschauer angelockt und so herrschte eine großartige Stimmung und Volksfestatmosphäre, die auf die Läuferinnen und Läufer übersprang und die Teilnehmer so anspornte Kilometer für Kilometer zu schaffen.

 

Nach 4:46:37 Stunden erreichten die beiden Hockenheimer ASG - Läuferinnen gemeinsam glücklich das Ziel – „aber diese Zeiten waren hier wirklich „schweißegal““, so unisono beide nach dem Lauf