Christian Klefenz auf der Mitteldistanz in Zell am See

Sept 2018

 

"Hier begann alles, daher wollte ich unbedingt an den Start“, so Christian Klefenz, der mit der Familie bereits 2015, damals noch als Zuschauer vor Ort war, im schönen Pinzgau weilte und von der gigantischen Atmosphäre bei der damaligen 70.3 WM angetan war.

 

„Nach der ersten Langdistanz und drei weiteren Mitteldistanzen wollte ich einfach einen schönen Saisonabschluss, doch es kam anders“ so der Ketscher ASG´ler. Schlechtes Wetter war vorausgesagt und stellte sich auch pünktlich am Freitag ein, am Samstag dann 12 °C und Dauerregen. Das Rad gab Christian Klefenz in Plastik verpackt am Samstag ab.

 

Am Sonntag dann weiße Berggipfel bis auf ca. 1200 Meter herunter und die Radstrecke sollte über den Filzensattel am Hochkönig mit 1300 m gehen. Schnell sickert die Nachricht des Veranstalters durch, dass das Radfahren daher abgesagt wird und nur ein Swim an Run stattfindet. Bei 4° Celsius im Tal und teilweise regenüberfluteter Radstrecke sicher die richtige Entscheidung.

 

 

Der See sollte mit 23°C der wärmste Ort des Wettkampfes bleiben, weshalb die Athleten wohl alle nicht so schnell aus dem Wasser wollten. In 36 Minuten bewältigte Christian die Schwimmdistanz um sich dann durch die teilweise überflutete Wechselzone die Laufschuhe zu holen und dann direkt mit leichten Krampfansätzen, der Kälte geschuldet, durchzustarten. Die Laufstrecke war dann doch angenehmer als erwartet, trotz zweier Rampen in der Zeller Altstadt war der Halbmarathon auf 2 Runden angenehm zu absolvieren. Im Ziel nach 2:13:12 Stunden, Platz 66 in der AK35 und Gesamtplatz 429 von 2087 bekam der ASG´ler vor der Finishermedaille erst eine Wärmedecke gereicht. „Eine tolle und gut organisierte Veranstaltung, das Wetter ist eben höhere Gewalt, das hat niemand im Griff“ so Christian Klefenz dennoch zufrieden am Ende vom Abenteuer Zell am See.

-ska-

 

 

 

 

Plätze 1 und 3 für ASG Athleten

Pedro Leischwitz siegt,

Cornelia Lang 3. Platz

 

Der Hardtseetriathlon ist ein kurzer, aber sehr familiärer Triathlon gegen Saisonende und daher äußerst beliebt für Hobbytriathleten, ebenso wie für Familien und Gruppen, die auch in einer Staffel teilnehmen. 600 m Schwimmen, 16 km auf dem Rad und 4 km Laufstrecke zum Abschluss, da ist für jeden etwas drin.

„Ich wollte unter in weniger als einer Stunde finishen“ so Pedro Leischwitz vor dem Start. Das gelang dem „Altmeister“ hervorragend, denn in 56 Minuten hatte er die komplette Strecke mit Wechseln bewältigt und gewann die Altersklasse M60.

„Die hätten die Heizung im See ruhig noch etwas an lassen können“ so Cornelia Lang, der bei 22,3 ° Celsius beim Schwimmstart im Wasser doch etwas kühl war. Ihren starken Auftritt in der W50 verhinderte das jedoch nicht, 1:01 Stunden standen für Conny am Ende auf dem Tableau was ihr Platz 3 in der Altersklasse bescherte. Andrea Hick drehte auf der Laufstrecke ordentlich auf und „knackte“ ihre Vereinskameradin Beate Leischwitz erst kurz vor dem Ziel und finishte in 1:08 Stunden. Beate Leischwitz hatte beim Schwimmen noch etwas die Nase vorn und konnte in 1:09 Stunden den „Hardtsee“ bewältigen.

-ska-

 

 

 

Wieder nur Rang vier für Henning Rudolph bei Duathlon-WM

 

Wie schon bei den Deutschen Meisterschaften als auch bei den Europameisterschaften WM in der Schweiz kam der für die ASG Tria Hockenheim startende Henning Rudolph auch bei der Powerman Duathlon-Weltmeisterschaft über die Langdistanz (10 Kilometer Laufen, 150 Kilometer Radfahren und nochmals 30 Kilometer Laufen) im schweizerischen Zofingen in der Altersklasse M55 nicht über den undankbaren vierten Rang hinaus. Dabei ging der Plan des Reilingers beim härtesten Duathlon der Welt unter 8:30 Stunden die Finishleine zu überqueren, in 8:22:05 Stunden mehr als auf. „Die Höhenmeter beim Laufen haben meine Oberschenkelmuskulatur zerstört und jeder Schritt selbst im flachen war von Schmerzen begleitet“, war der 56-Jährige mit seiner Leistung aber dennoch sehr zufrieden. 

 

Die Rahmenbedingungen waren für die über 1200 Starter aus 37 Nationen trotz eines grauen Himmels- aber kein Regen wie zwei Tage zuvor- mit 16 Grad nahezu optimal. Gleich nach dem Start der zwei Runden über 10 Kilometer ging es gleich mal mit 12 % Steigung 100 Höhenmeter nach oben. Der sehr gut vorbereitete Rudolph lief schließlich auf Rang sechs liegend nach 43:35 Minuten in die erste Wechselzone. Mit der schnellsten Wechselzeit (1:04 Minuten) machte sich der im deutschen Nationaltrikot startende Reilinger auf der komplett neuen, deutlich anspruchsvolleren 150  Kilometer langen Radstrecke mit insgesamt 1700 Höhenmetern auf die Verfolgung. „Die ersten beiden Runden liefen noch sehr gut. Auf der dritten Runde waren die vier der insgesamt zwölf Anstiege nicht mehr so flüssig zu fahren“. Trotzdem ließ der ASG-Athlet die beiden Engländer Chris Cook und Graham Johnston geradezu stehen und bog nach 4:48:03 Stunden auf Rang vier in die zweite Wechselzone ein. Mit dem erneut schnellsten Wechsel (1:44 Minuten) lag Rudolph nur noch knapp eine Minute hinter dem Österreicher Günter Mader. 

 

Beim zweiten Lauf über 30 Kilometer lief es in der ersten der drei kräftezehrenden Runden noch gut für Rudolph: „Ich war am Österreicher dran. In der zweiten Runde waren dann aber die Schmerzen in den Oberschenkeln zu stark so das selbst ein Auftreten im flachen Terrain Schmerzen verursachte und bei den Bergab-Passagen noch schlimmer wurde“. So musste der 56-Jährige den Österreicher am Ende der zweiten Runde ziehen lassen und wurde zudem noch vom hinten heranstürmenden Engländer Graham Johnston überholt. So hieß es nun für den Reilinger mit Anstand und einem Lächeln die finale dritte Runde nach 2:47:38 Stunden zu meistern, wo ihm sein Sohn Björn durch seine permanente Motivation und teilweise Begleitung auf der Laufstrecke sehr geholfen hat. „Das war mein bisher härtester Wettkampf, deutlich anspruchsvoller als die bisherigen Ironmans“, zog ein zufriedener Henning Rudolph ein positives Fazit.

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Viernheim Triathlon am 26.Aug.2018:

Pedro Leischwitz seit 1984 immer am Start

So steht es geschrieben im Mannheimer Morgen vom 28.Aug 2018 : 

"... Ein Dauerbrenner des Viernheimer Triathlons wurde besonders beklatscht. Pedro Leischwitz aus Hockenheim hat seit der Premiere 1984 noch niemals einen Wettkampf in Viernheim verpasst, musste niemals abbrechen oder aussteigen und kam auch bei der 35. Auflage ins Ziel...." 

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© Südhessen Morgen, Dienstag, 28.08.2018

 

Gratulation von allen Vereinskameradinnen und Kameraden des ASG-Triathlon Hockenheim an unser sportliches Vorbild. Mach weiter so, Pedro, bis die 50. Finisher Medaille im Sportsack. 

-rh-

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BaBa-Bü Tria Ba  a Ba-Wü Meisterschaften Malterdingen - Plätze 1 bis 3 für ASG

Pedro Leischwitz Ba-Wü Meister.


Der Breisgau Triathlon ist einer der anspruchsvollsten Mitteldistanzen in Deutschland“ so das Urteil der triafreunde im Internet. Die Mitteldistanz im Breisgau geht über 2 km Schwimmen, 80 km Rad (mit ca. 900 Höhenmetern) und einem abschließenden Halbmarathon (21 km). Die fünf Starter der ASG Triathlon konnten dabei mit den Plätzen 1-3 bei den parallel ausgetragenen Baden-Württembergischen Meisterschaften ordentlich Edelmetall abräumen.


„Ich konnte weitere Wettkampferfahrung auf dem Weg zum Ironman sammeln“ so der wiederum schnellste ASG´ler Andris Rodewald, der nach 4:47:22 Stunden das Ziel erreichte und als 5. seiner Altersklasse und 31. in der Gesamtwertung unter den knapp 250 Athleten weit vorne landete.


Pedro Leischwitz beobachtete das Starterfeld und seine Altersklassenkonkurrenz bereits vor dem Start. Die Baden-Württembergischen Meisterschaften stellen immer einen besonderen Reiz da, entsprechend anspruchsvoll auch die Konkurrenz die hier generell am Start ist. „Das Laufen hat keinen Spaß gemacht, als die Beine nach der halben Strecke nicht mehr wollten, erledigte der Kopf den Rest der Strecke“ so Pedro Leischwitz am Ende. Die Hitze und teilweise staubigen Feldwege machte dem Starterfeld allgemein schwer zu schaffen. Pedro Leischwitz biss sich mit all seiner Wettkampferfahrung durch und holte sich in 5:25:13 Stunden den ersten Platz in der Altersklasse M60 und somit den Baden-Württembergischen Meistertitel.


„Wenn ich die nächste Verpflegungsstelle mit Getränken erreiche, sterbe ich nicht“ so Cornelia Lang, der das Laufen so gar nicht liegen wollte und beim Schwimmen kam sie zu Beginn nicht richtig in ihren Rhythmus. Am Ende reichten ihr 6:31:01 Stunden zum zweiten Platz bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften in der AK W55 und Platz 30 in der Gesamtwertung.
„Ich hatte Angst die lassen mich nicht weiterfahren“ so Roberta Mijatovic. Nach einem Sturz in der ersten der drei Radrunden hatte sie eine Risswunde am Ellbogen und wollte das erst nach dem Wettkampf von den Sanitätern begutachten lassen. Das Laufen ist ihr Ding und sie machte gerade dort noch einige Plätze gut. 6:14:07 Stunden standen am Ende auf dem Tableau, was den 3. Platz bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften in der AK W40 und Gesamtplatz 27 bedeutete. „Dabeisein und durchstehen war mein oberstes Ziel“ so Siegfried Kahl, der seine erste Mitteldistanz bestritt und in 6:21:20 Stunden abschließen konnte.
-ska-

 

 

 

 

 

 

Andris Rodewald auf Platz 5  /  Andrea Hick auf erster Mitteldistanz

 

Aug 2018


In der Hitzeschlacht des Frankfurt City Triathlons zündete Andris Rodewald auf der Olympischen Distanz (1,5 km Schwimmen, 45 km Rad, 10 km Laufen) die Rakete, verbesserte sich gegenüber dem Vorjahres um 19 Minuten und landete mit einer Gesamtzeit von 2:25:01 h auf Platz 5 der AK25 und Platz 27 in einem mit fast 800 Männern starken Teilnehmerfeld.
„Für mich war es ein geniales Rennen; 3 Minuten beim Schwimmen, 15 Minuten beim Radfahren und 1 Minute beim Laufen schneller als 2017. Auf der Radstrecke konnte ich so an vielen Teilnehmern „vorbeifliegen“ sprudelte es aus dem ASG´ler auch nach dem Finish noch voller Euphorie heraus. Der Nachwuchsathlet will auch im Jahr 2019 weiter angreifen und lobte besonders die hervorragende Organisation, da insgesamt 2500 Athletinnen und Athleten bei verschiedenen Triathlons am Start waren.
Andrea Hick versuchte sich am Sonntag auf ihrer ersten Mitteldistanz (2 km Schwimmen, 80km Rad, 20 Laufen). „Es fröstelte mich sogar leicht nach dem Einschwimmen, der Langener Waldsee hatte 27° und draußen nur 24° um 6.30 Uhr“ mit ihrem überzeugenden Lächeln. In 55:30 min bewältigte sie die Schwimmstrecke um auf dem Rad dann richtig aufzudrehen. 2:37:33 h für die 80 km und beim abschließenden Lauf in 1:58:14 h ihren erste Mitteldistanz erfolgreich in 5:41:49 h und Platz 13 in der AK50 und Gesamtplatz 93 abzuschließen.
Der dritte im Bunde war Siegfried Kahl auf der olympischen Distanz. „Ankommen war heute das oberste Ziel und das ist mir trotz Zeiteinbußen gegenüber dem Vorjahr doch gut gelungen“ schließlich gelang ihm ein Finish in 3:10:14 h wobei er in der AK50 und dem Gesamtfeld noch gut 1 Drittel der Athleten hinter sich ließ.
-ska-

 

 

 

 

 

Reilinger Triathlon-Ehepaar Beate und Pedro Leischwitz bei  Landesmeisterschaften auf dem Podium

 

August 2018

 

Bei den Baden-Württembergischen Triathlon-Meisterschaften über die Sprintdistanz im Rahmen des 33. Ravensburger Triathlons holte das für die ASG Tria Hockenheim startende Reilinger Triathlon-Ehepaar Beate und Pedro Leischwitz jeweils die Bronzemedaille in der Altersklasse W55 und M60. Bei „angenehmen“ 33 Grad stellten sich Beate und Pedro Leischwitz der Herausforderung des knallharten Sprinttriathlons über 750 Meter Schwimmen, 24 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen und erkämpften sich sowohl beim „Bredl-Sprint-Cup“ als auch bei den gleichzeitigen ausgetragenen Baden-Württembergischen Triathlon-Meisterschaften einen Platz auf dem Podium. Bei Wassertemperaturen von über 25 Grad war selbst das Schwimmen nicht erfrischend.
Danach ging es auf einen anspruchsvollen 24 Kilometer langen Radparcours, der einige knifflige Abfahrten zu bieten hatte. Mit der zweitschnellsten Radzeit (48:01 Minuten), nur der Ravensburger und spätere Sieger Johannes Friedrich mit entsprechender Streckenkenntnis nahm dem Reilinger Triathlon-Urgestein gerade einmal sieben Sekunden ab, fuhr Leischwitz bereits auf den dritten Platz nach vorne. „Die Laufstrecke war Gott sei Dank teilweise im Schatten. Doch das Profil mit insgesamt vier Anstiegen zog die letzte Kraft aus dem Körper, was das Laufen zu einer echten Tortur werden ließ“, so Leischwitz im Ziel.
Dementsprechend waren auch die Laufzeiten verbesserungsfähig, bevor zuerst Pedro Leischwitz in 1:27:53 Minuten als auch dann Ehefrau Beate nach 2:04:22 Stunden die Ziellinie überquerten.            
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10:33:26 h

für ersten

Ironman

Juli 2018

Akribische Vorbereitung beschert Christian Klefenz eine Traumzeit

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4500 Rad-, 1200 Lauf- und 250 Schwimmkilometer, 25 Stunden Stabilisierung und 25 Stunden Stretching, sowie ein Buch über Mentaltraining standen seit dem 13. November 2017 bis zur Startlinie beim Frankfurter Ironman 2018 auf dem Programm von Christian Klefenz dem begeisterten ASG´ler und immer gut gelaunten Elektromeister der Stadtwerke Hockenheim. „Ich war nie besser trainiert, fühle mich in allen Disziplinen stark und bin auch mental gigantisch drauf“ strotzte Christian Klefenz vor seinem ersten Ironman (3,8 km Schwimmen, 185 km Rad und 42,195 km Marathonlauf) vor Tatendrang.


„So etwas mache ich nie wieder“ waren seine Worte nach seiner ersten Mitteldistanz (2 km Schwimmen, 90 km Rad und einem Halbmarathon) im Jahr 2017, doch 2-3 Tage später waren die Schmerzen vergessen und entschied sich auch wegen der Anmeldefrist ein Jahr vorher für das Bundle aus Kraichgau Mitteldistanz (als Vorbereitung) und dem Frankfurter Ironman. „Vier richtig schöne Zander bescherte mir der Vater Rhein am Vortag des Wettkampfes als ich mir noch eine mentale Auszeit gönnte“ so der Ketscher Anglerkönig.

 

Um 6:48 Uhr am Sonntagvormittag begann für Christian Klefenz nach zahlreichen Startritualen der Rolling Start (alle 4 Sekunden starten 12 Athleten) beim Schwimmen. Schnell findet er seinen Rhythmus und absolviert die 3,8 km in 1:12:32 h. Auf dem Rad geht es flach in Richtung Frankfurt mit ca. 38 km/h hat Christian das Tempo gut forciert und findet schnell seinen Rhythmus. „Daumen hoch zu meiner Frau Conny, die an der alten Brücke steht und mich anfeuert, vielen Dank für die Unterstützung in der Vorbereitung und auch jetzt“ denkt Christian Klefenz in diesen Momenten. Die Radstrecke läuft gut, trotz einigen Böen in Richtung Friedberg, gibt es auf dem Rückweg auch etwas Rückenwind. „Laut erfahrenen Athleten hat man einige Tiefs bei einer Langdistanz zu überstehen, zum Glück wartete ich vergebens darauf“, stattdessen gab es einen Motivationsschub als Christian Klefenz seine Kinder Kai und Tim mit Oma und Opa in den Menschenmassen ausmacht.Nach  5:31:03 h sind auch die 185 km Radstrecke bewältigt und es geht auf den abschließenden Marathon. Die ansatzweisen Oberschenkelkrämpfe haben sich in Luft aufgelöst, ebenso im sprichwörtlichen Sinne die Magenkrämpfe und so kann Christian die vier Laufrunden im 4:50 er Schnitt je km fast komplett durchziehen. „Ich höre den Hubschrauber näher kommen, warte auf den mehrmaligen Hawaiisieger und Führenden auf der Strecke, Jan Frodeno. Plötzlich läuft er zu mir auf, beschert mir sogar TV-Zeit, da die Kameras gerade umschwenken, kurze Zeit kann ich folgen, doch dann bin ich wieder bei meinem Lauf und dem bald bevorstehenden Finish.

 

Nach 3:41:02 h ist der abschließende Marathon und in der Gesamtzeit von 10:33:26 h auch der erste Ironman für Christian Klefenz Geschichte. Platz 80 in der Altersklasse M35, Platz 342 von 2026 Männern und Gesamtplatz 366 von 2290. „Ein wahnsinniges Erlebnis mit vielen Glückshormonen und bleibenden Erlebnissen“ so ein glücklicher Christian Klefenz, der sich auch nach dem Ironman noch fit fühlt. „Die Anmeldung für 2019 ist für die teilnehmenden Athleten bereits geöffnet, wenn das nicht ein Wink mit dem Zaunpfahl für die Planungen für 2019 ist“ so ein schelmisch grinsender Finisher.
-ska-

 

 

 

 

ASG´ler beim Römerman 

Radstrecke hatte es in sich

 

Juli 2018
„Die Radstrecke hatte es dieses Mal in sich“ so der stärkste Teilnehmer der ASG Triathlon, Christian Klefenz nach dem Römerman über die olympische Distanz von 1,8 km Schwimmen, 41 km Rad und 10 km Lauf in Ladenburg. Nicht dass die Radstrecke von Ladenburg über Dossenheim auf den weißen Stein hochführt und somit um die 600 Höhenmeter hat, sondern nach dem starken Regen vorm Start des Wettkampfs waren die Abfahrten mit äußerster Vorsicht zu genießen und es gab leider auch einige Stürze. Vor dem Start auf die 1,8 km lange Strecke im Neckar war der Regen egal, im Neopren ging es flussabwärts wieder in Richtung Ladenburger Fähre. „Gefühlt war ich bereits in Mannheim, das Schwimmen ist immer eine besondere Herausforderung für mich, es wollte keine Ende nehmen“ so Siegfried Kahl bei seinem zweiten Start.

 

Raus aus dem Neckar und über eine längere Wegstrecke zum Römerstadion, wo die Räder in der Wechselzone nach dem Ablegen des Neoprens gegriffen wurde und die Jagd in der zweiten Disziplin weiter ging. In der Reihenfolge Christian Klefenz, Thorsten Maier, Roberta Mijatovic, Francesco Caccamo, Siegfried Kahl und Andrea Hick gingen die ASG´ler auf die Radstrecke wo die Karten neu gemischt wurden. 1:25:38.8 h benötigte Christian Klefenz auf dem Rennrad und blieb damit bis nach dem Laufen der Schnellste der ASG´ler und finishte nach 2:40:31.3 h als Zwölfter (AK4). Thorsten Maier wurde in der Vereinswertung Zweiter in 2:59:48.9 h und 25. in der Altersklasse Sen1. Dritter ASG´ler wurde Siegfried Kahl in 3:23:42.4 h als 53. in der Altersklasse Sen3.

 

„Es gibt Tage, da spult man das Programm einfach runter, da ist die Zeit egal“ so Roberta Mijatovic nach ihrem Finish in 3:33:18.1 als Neunte in der Altersklasse Sen1w. „Das Radeln beim größten Ironman der Welt ging länger“ lächelte Andrea Hick, die vor 2 Wochen mit Conny Lang und Roberta Mijatovic eine Ironmanstaffel in Roth absolvierte, im Ziel nach 3:41:10.5 und Neunte in der Altersklasse Sen3w. Mit einem Siegerlächeln kam der Sechste ASG-Starter Francesco Caccamo nach 4:08:22.1 h als 34. Seiner Altersklasse Sen4 ins Ziel.
-ska-

 

 

 

 

Ute und Johannes Arnold auf dem Siegerpodest

   Juni 2018

 

Es war der Hammer“ so die Verantwortlichen des LC Donnersberg und der kleinen Gemeinde Imsbach in der Pfalz, die sich über 270 Läuferinnen und Läufer beim zweiten Donnersberg Ultra Trail freuten. Bei herrlichem Wetter kamen sogar Starter aus den Niederlanden um sich die schönen Ausblicke und das Auf und Ab im Pfälzer Wald anzuschauen und zu bewältigen. Der Start erfolgte in Imsbach und mit Ute und Johannes Arnold befanden sich auch 2 Mitglieder der ASG Triathlon Hockenheim unter den Teilnehmern. Die Strecken verliefen größtenteils auf dem Pfälzer Höhenweg, über schmale Waldwege und viele speziell für die Veranstaltung angelegte Trailfpade rund um die Bergmannsgemeinde Imsbach. „Das Donnersberg-Gebiet ist das Herzland des Trailrunnings“ so die Veranstalter.
„Auch wenn alles gut ausgeschildert war, aber verlaufen hat sich fast jeder einmal“ so Johannes Arnold, der den „kurzen“ 30 km Trail mit 1300 Höhenmetern absolvierte und als 2. in seiner Altersklasse in 4:50:58 h finishte. „Ein sehr anspruchsvoller Lauf, die Wege waren teilweise sogar mit Seilen gesichert“ aber es hat, trotz der Anstrengung, wieder einmal viel Spaß bereitet“ so Ute Arnold, die den 45 km Ultratrail mit 1830 Höhenmetern als 3. in ihrer Altersklasse in 6:29:51 h erfolgreich abschloss. Mit einem tollen Ausblick in die Pfalz und einem kühlen alkoholfreien Bier wurden die beiden Hockenheimer im Ziel belohnt.
-ska-

 

 

 

Zwei Gejagte und ein kaputter / ASG´ler beim Kraichgau Triathlon

Juni 2018


Patrick Lange, aktueller Hawaii Sieger, und Jan Frodeno Vorjahressieger auf Hawaii, bedankten sich bei Torsten Rinklef dass er sie nicht gejagt hat“ mit einem breiten Grinsen machten die Drei am Ende der Hitzeschlacht noch gemeinsame Bilder und freuten sich über einen erfolgreichen Triathlon im Kraichgau.
Beste Triathlonbedingungen herrschten zu Beginn des Ironman 70.3 über die Mitteldistanz (1,9km Schwimmen/ 90km Rad/ 21,1km Lauf). Bereits um 7 Uhr herrschte emsiges Treiben am Hardtsee in Ubstadt und zum Startzeitpunkt gigantische Stimmung. Kein Wunder über 2000 Starter und mit Jan Frodeno, Patrick Lange, Andi Boecherer, Markus Rolli, Laura Philipp, Yvonne van Vlerken absolute Weltklasse am Start.
Seitens der ASG Triathlon Hockenheim starteten Torsten Rinklef, Andris Rodewald, Christian Klefenz auf der Mitteldistanz und Nicolas Neumann, Thorsten Maier und Thomas Kilian auf der olympischen Distanz.
„Aufgrund ähnlicher Schwimmzeiten gingen wir beim Rolling Start (alle 4 Sekunden gingen je 4 Schwimmer ins Wasser) das Abenteuer gemeinsam an, so Christian Klefenz, der am Ende auch die Nase vorne haben sollte. „Beim Schwimmen habe ich ein paar Umwege gemacht, kam gut durch die mit 900 Höhenmetern, anspruchsvolle 90 km Radstrecke“ so Torsten Rinklef, der trotz eines tückigen zweiten Wechsels mit 5:14:57 h eines seiner besten Mitteldistanzergebnisse holte (Schwimmen 34:18 min/ Rad 2:41:47 h / Lauf 1:51:05 h ), was Rang 50 in der Altersklasse bedeutete. „Eine gute Generalprobe, unter 5 Stunden, für mein Langdistanzdebüt in Frankfurt“ so Christian Klefenz (Schwimmen 33:33 min/ Rad 2:39:43 h/ Lauf 1:36:58 Gesamt) der in 4:55:28 h auf Platz 41 der AK finishte. „Viel besser hätte es nicht laufen können, ebenso wie Christian unter 5 Stunden, eine tolle Herausforderung mit begeisterten Zuschauern am Rand, die uns stets nach vorne gepeitscht haben“ so Andris Rodewald (Schwimmen 33:53 min/ Rad 2:43:51h/ Lauf 1:32:10 h) der in 4:56:27 auf Platz 29 seiner Altersklasse landete.
„Auf dem Rad habe ich wohl etwas überpaced, wodurch eine stärkere Laufzeit nicht mehr möglich war“ Nikolas Neumann war auf der olympischen Distanz durchaus selbstkritisch. 4:30 min pro Kilometer auf der Laufstrecke sind dennoch sehr anspruchsvoll und so finishte Nici in einer Gesamtzeit von 2:30 h (Schwimmen 28 min, 1:18 h Rad, 44 min Lauf) auf Platz 6 seiner Altersklasse (18-249. Thorsten Maier kam mit einer Zeit von 2:48:54 h als 15. seiner Altersklasse (40-44) ins Ziel (Schwimmen 28:04, Rad 1:23:13, Lauf 52:44 min), Thomas Kilian war nach 2:40:26 h als 5. seiner Altersklasse (55-59) im Ziel (Schwimmen 30:56, Rad 1:18:32, Lauf 45:50 min),
Alle hoben am Ende das schöne Erlebnis des sportlichen Wettkampfs zusammen mit tollen Zuschauern und den Stars der Triathlon Szene hervor. Letztere nahmen sich ohne Starallüren die Zeit und viel Geduld jedem Autogramm- und Fotowünsche zu erfüllen.
-ska-

 

 

 

 

ASG-Tria @ Commercy

31.5. -  4.6.2018

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Von belgischen Kreiseln über den Col du Bonhomme und Defekthexen bis zu den Madeleines in Commercy“

 

Am Montagabend gegen 20 Uhr kehrten Marion Gollnick, Thomas Claus, Heinz Schwegler, Rainer Kief, Gerhard Kneis und Christoph Mülleneisen sozusagen das „Nachkommando“, die glorreichen Sechs der ASG Commercy Fahrer nach einer Tagesetappe von knapp 300 km glücklich zurück. „Das Abschlussbier nach 12 Stunden Fahrt auf dem Rennrad auf „Schweglers Terrasse“ hatten wir uns redlich verdient“ so Thomas Claus, der zusammen mit Heinz Schwegler auch die 2018 er Tour de Commercy hervorragend organisiert hatte und Horst Reisig, der sich mit dem Begleitfahrzeug stets zur rechten Zeit am rechten Ort befand. "Wie die Heuschrecken fielen die hungrigen und durstigen Radler in den Pausen über die Verpflegung her" fügte die gute Seele der Tour im Gespräch mit einem breiten Grinsen an.

 

„Der Wettergott war uns am ersten Tag wohl gesinnt, denn gleich nach der Ankunft und dem „Zielgetränk“ öffnete der Himmel seine Schleusen, und ein heftiges Gewitter zog die ganze Nacht über Andlau“ so Manuela Göbel, die gemeinsam mit ihrem Mann Roland Walter zu den Tourneulingen der Fahrt gehörte. „Es war immer der letzte Berg für den Tag den wir gerade fahren“ fügt sie mit einem breiten Schmunzeln noch dazu, das sagte Thomas Claus ihr jedes Mal um sie zu motivieren, obwohl er gefühlt wirklich jeden Hügel auf der Fahrt mitnehmen wollte. Besonders am zweiten Tag mussten die ASG – Radler hart arbeiten waren es doch um die 130 km und 2200 Höhenmeter, die es zu bewältigen gab.

 

Historie

 

Die Touren der ASG Triathlon haben eine lange Tradition; bereits kurz nach der Gründung des Vereins 1986 lebten die ASG´ler die Deutsch-Französische Freundschaft. „In allen Bewegungsarten des Triathlons haben wir Commercy schon erreicht“ so Rainer Kief. Zu Fuß laufend, schwimmend in den Kanälen von Frankreich mit einem Hausboot begleitet und die längste Tradition haben nunmehr die Fahrten mit dem Rennrad im dritten Jahrzehnt, die jedoch in den ersten Jahren auch ohne Begleitfahrzeug nur mit Rucksack bestückt, bewältigt wurde.

 

Die 22 köpfige ASG Delegation hatte auf ihrer viertägigen Fahrt so einiges zu bewältigen; ca. 180 km und 500 Höhenmeter am ersten Tag, 130 km mit 2200 Höhenmetern am Tag 2 und 125 km mit 1200 Höhenmetern am dritten Tag bis Commercy. „Die Defekthexe hatte mich auserkoren“ so Wilfried Schmidt, der mit zahlreichen Platten zu kämpfen hatte, deren Ursache ein akribischer Rainer Kief am Ende dann doch in einem kleinen Metallstück im Mantel fand und abstellte.

 

In Commercy angekommen fand am Teamhotel ein Empfang durch die Bürgermeisterstellvertreterin Elise Thiriot statt. Der ASG Vorsitzende Oskar Stephan überbrachte unter anderem die Grußworte Hockenheims Bürgermeisterstellvertreters Fritz Rösch und der Vorsitzende des Freundeskreises Hockenheim-Commercy, Matthias Stier, bedankte sich für die Gastfreundschaft und die gelebte Verbindung der beiden Städte.

 

Am Sonntag fand eine Radtourenfahrt des Radsportvereins Commercy statt, bei dem der Großteil der ASG Cracks, die 90 km Runde fuhr. „Auf der 90 km Runde gab es einige Spielchen“ so Pedro Leischwitz. Wilfried Schmidt und Joachim Glaubitz ließen eine Verpflegungsstation ausfallen um zur ersten Gruppe aufzuschließen, die wiederum einer Gruppe Franzosen hinterher stellte. Thomas Claus versuchte andererseits einer weiteren französischen Gruppe mit Worten, sowie Händen und Füßen den „belgischen Kreisel“ zu erklären um Geschwindigkeit aufzunehmen. “Sie haben es wohl nicht richtig verstanden was Thomas meinte, nickten aber immer freundlich“ so Cornelia Lang. Zusammen mit dem Freundeskreis reiste auch Karl Peter an, der mit 92 Jahren ältester Teilnehmer der Radtourenfahrt war und die 30 km Runde bewältigte.

 

Nach der Radtourenfahrt und gemeinsamen Essen im Radstadion Commercys mit gegenseitigem Austausch von Pokalen und Geschenken bedankte sich auch der Vorsitzende des Radsportvereins, Dany Garaudel und verabschiedete den Großteil der ASG´ler mit dem Bus zur Rückfahrt.

-ska-

 

 

 

 

Challenge Venedig

Mai 2018

 

Venedig ist mein Regensburg, das ja leider ausfallen musste, da der Organisator aus wirtschaftlichen Gründen, die Austragung nicht durchführen konnte. Challenge Family sprang in die Presche und jeder Regensburg-Gemeldete durfte sich für 2018 ein Rennen aussuchen. Ich nahm also den 2 Monate früher angesetzten Termin im Juni, da mir inzwischen egal ist, wie gut oder schlecht ich vorbereitet in ein Rennen gehe. Eine Grundfitness habe ich eh und Sport mache ich für mein Leben gerne – also her mit der Challenge Venedig.

 

11 Tage Landurlaub in Italien – mittendrin die Challenge. Gut akklimatisiert hole ich Freitags meine Unterlagen ab und bin genervt von der Tatsache, am Samstag weitere zweimal im Parco San Giuliano antanzen zu sollen. Um 11 Uhr zur Wettkampfbesprechung, um 15 - 18.30 Uhr zur Abgabe von Rad und Lauf/Radbeutel.

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460 Kilometer bis zu den legendären Madeleines
22 ASG-Cracks leisten persönlichen Beitrag zur deutsch-französischen Städtepartnerschaft.

31. Mai 2018

„Sport als Botschafter des Friedens, der Freundschaft und der Freude, nicht nur der eigenen Kondition sondern auch der Völkerverständigung. Dazu dient diese Radtour“, betonte der erste Oberbürgermeisterstellvertreter Fritz Rösch, bevor er die 22-köpfige ASG-Delegation zur „32. Tour de Commercy“ mit den besten Grüßen an die französischen Freunde verabschiedete und eine unfallfreie Fahrt sowie allerlei Kurzweil und viel „Spaß uff de Gass“ wünschte.
Die Tourverantwortlichen Thomas Claus und Heinz Schwegler hatten auch in diesem Jahr wieder eine besonders abwechslungsreiche und anspruchsvolle Route auf verkehrsarmen Wegen in die französische Partnerstadt  zusammengestellt. „So nebenbei kommen noch über 2500 Höhenmeter dazu, die aber sehr moderat verteilt sind, so dass sich nicht nur unsere Neulinge immer wieder gut erholen können“, erläuterte der erfahrene Tourguide Thomas Claus. Die erste Etappe über 170 Kilometer führten an Fronleichnam die ASG-Cracks von Hockenheim durch die Rheinebene und das Elsass nach Andlau am Rande der Vogesen.
Auf idyllischen und verkehrsarmen Straßen ging es am nächsten Tag über 150 Kilometer durch die Nordvogesen über Abreschviller bis nach Epinal an der Mosel. „Sport verbindet und wir Hockenheimer sind stolz, solche Frauen und Männer in unserer Mitte zu wissen, die die Fahne der Rennstadt hochhalten“, brachte Fritz Rösch seine Freude bei der Verabschiedung zum Ausdruck. Für die vor allem bei der Hitze nötigen isotonischen Getränke und die Verpflegung sorgte der erfahrene Horst Reisig der die Gruppe mit dem Auto und jeder Menge Proviant begleitete und auch für jeden Notfall gerüstet war.
Die Schlussetappe am dritten Tag führte die Radcracks dann über weitere 140 Kilometer von Epinal durch Lothringen über Toul bis in die Partnerstadt. „Auf den letzten 20 Kilometern kamen uns dann schon die französischen Freunde entgegen. Das abschließende Stück wurde dann gemeinsam bis zum Schlosshof von Commercy zurückgelegt, wo wir am Abend vom Bürgermeister Jèròme Lefèfre mit leckeren Madeleines empfangen wurden“, erzählte Thomas Claus. Zum Treffen mit dem Bürgermeister Jèròme Lefèvre stießen dann auch die mit dem Bus eintreffenden Hockenheimer vom Freundeskreis hinzu. „Sonntags fand die traditionelle Radtourenfahrt über 30 bis insgesamt 150 Kilometer rund um Commercy statt, an der dann auch der Freundeskreis und die Franzosen teilnahmen“, erzählte der Präsident des Freundeskreises, Matthias Stier.
Doch bevor es soweit war, wurde erst einmal das Gemeinschaftsgefühl, das lange freundschaftliche und herzliche Verhältnis mit den französischen Freunden am Vorabend gepflegt. Während am Sonntag nach der Radtourenfahrt der größte Teil mit dem Bus zurückfuhr, nahmen am Montag ein halbes Dutzend ASG-Cracks die 303 Kilometer in einem Rutsch bis nach Hockenheim in Angriff.
cry

 

 

Der 1. Marathon - Claudia Tokouzi finished auf Rhodos

 Juni  2018

Die Idee einen Marathon zu laufen wuchs schon lange in mir. 2017 lief ich meinen ersten Halben in St. Leon-Rot und Dank der weltbesten Laufkollegin Brigitte Korn-Hoffmann absolvierte ich auch in einer recht passablen Zeit. Im Juni 2017 lief ich dann mit der ASG in Molsheim meinen zweiten Halben und hatte unheimlich Spaß dabei…naja lag wohl auch an der Streckenverpflegung, weshalb das eher ein entspannter Lauf war.
„42,195 km sind schon ein Wort. Und wenn man sich so in Läuferkreisen unterhält, kann einem manchmal ganz schön der Mut genommen werden“. Sicher darf man die Strecke nicht unterschätzen, aber davon abhalten lassen? Und die Jüngste bin ich ja auch nicht mehr.
Zielsetzung, ob ja oder nein, war Februar 2018. Bis dahin fleißig laufen und trainieren. Und dann auf sein Inneres hören. Die Frage war nur wo. Zur Auswahl standen Wien, Hamburg und Rhodos, denn es sollte etwas Besonderes sein. „Bei einem großen Lauf wirst du von der Stimmung am Rande gepuscht“ wurde mir aus Läuferkreisen empfohlen.

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-ska-

 

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Ultratrail in Reichweiler /

Wo Schmerzen sind ist auch noch Leben

 19,05.2018

 

„Wir lieben einfach die Herausforderung“ so die prädestinierten Trail-Läuferinnen der ASG Triathlon Hockenheim, Claudia Biewald und Ute Arnold zum Keufelkopf Ultra Trail, der die beiden Hockenheimerinnen in vielerlei Hinsicht an Grenzen und auch darüber hinaus führen sollte.
In Reichweiler (Landkreis Kusel) in Rheinland-Pfalz schlug im Jahre 2009 die Geburtsstunde des Keufelkopf Ultra Trails. Einer der Extraklasse mit 86 km Länge und 3600 Höhenmetern, die es zu bewältigen gibt. Der Marathon Trail hat immerhin noch 45 km und 1900 Höhenmeter durch das Pfälzer Bergland.
„Die erste Herausforderung war die Abfahrtszeit in Hockenheim; 3.45 Uhr fuhren wir los, denn um 6 Uhr war der Start angesetzt“ so Claudia Biewald. Nach dem Einspielen von theatralischer Musik erfolgte der Startschuss und die Teilnehmer machten sich mit der Pflichtausstattung in Rucksäcken auf die Laufstrecke. Zur Pflichtausstattung gehören Trinkflasche, -becher, Mobiltelefon, Eigenverpflegung, Personalausweis und Mülltüte, ohne diese Utensilien dürfen die Teilnehmer nicht auf die Strecke, denn an den Verpflegungspunkten wird nur Wasser gereicht.
Selbst die Marathonstrecke ist härter als der Jungfrau Marathon in der Schweiz, da die bergauf gelaufene Strecke auch wieder abwärts gelaufen werden muss. Lediglich 2 % Asphaltanteil, der Rest findet größtenteils auf schmalen, kaum 2 Fuß breiten Pfaden auf Naturböden und Schieferschotter statt. „Durch den Dschungel der Westpfalz“ so Ute Arnold; es waren diverse Bäche und Moore zu überwinden, die für entsprechendes Klima in den Laufschuhen sorgen, auch sechs Klettersteige, bei denen man sich zum Teil an Seilen hochziehen konnte. „Die Brennesseln waren zwar von Hand gerodet, aber eine lange Laufhose war empfehlenswert“ bemerkte Claudia Biewald, schließlich ging es doch auch über und unter, durch Sturmschäden umgeworfene, Bäume. „Wo Schmerzen sind ist auch noch Leben“ so eines der „motivierenden“ Schilder auf der Strecke.
„Ein wunderschöner Landschaftslauf durch unberührte Natur und abwechslungsreichem und anspruchsvollem Gelände“ so unisono Ute Arnold, die nach 16:14:16 h als zweiter ihrer Altersklasse finishte, und Claudia Biewald, die nach 47 km und 1800 Höhenmetern, sozusagen kurz nach der Marathondistanz, ausgestiegen war.
-ska-

 

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ASG´ler testen Leistungsstand beim Heideseetriathlon

 13.05.2018

 

Beim Heideseetriathlon des TV Forst starteten mit Andrea Hick, Christian Klefenz, Thorsten Maier und Andris Rodewald gleich vier Triathleten der ASG Hockenheim auf der leicht verkürzten olympischen Distanz.
So stürzten sich die Vier bei bescheidenem Wetter mit dicken Wolken am Himmel im Neopren in den Heidesee, wo 1000 m zu absolvieren waren.
Der Wettergott hatte ein Einsehen mit den 351 Starterinnen und Startern und lies es zumindest nicht mehr erneut regnen. Auf der 32 km langen Radstrecke mussten die Athleten dennoch mit heftigen Windböen und nasser Fahrbahn zurechtkommen. Die Laufstrecke war mit 7,5 km zu bewältigen. „Es war mein erster Triathlon 2018 und ich wollte meinen aktuellen Fitnessstand nach den unzähligen Trainingsstunden in der kalten Jahreszeit testen“ so Christian Klefenz, der in seiner Altersklasse TM 35 am Ende den 15 Platz mit einer Gesamtzeit von 1:41:07 h erreichte. Es war ein schneller und enger Wettkampf, 2 Minuten bedeuteten am Ende 15 Plätze besser oder schlechter in einem starken Teilnehmerfeld. Unter anderem war mit Horst Reichel ein Profitriathlet am Start, der wie erwartet in 1:20:06 h siegte.
„Die Fans Heidi Zahn, Torsten und Nicolas Neumann haben uns toll angefeuert“ freute sich Andrea Hick über die Unterstützung an der Strecke. Sie kam auf Platz 4 in ihrer Altersklasse TW 50 in 2:10:35 h. Andris Rodewald, schnellster ASG´ler in Forst, startete in der Altersklasse TM 25 und wurde Achter in einer Zeit von 1:35:56 h und Thorsten Maier in der Altersklasse TM 40 landete auf Platz 25 in 1:47:31.0
-ska-

 

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Henning Rudolph verpasst erneut das Podest   

Bei der ETU Powerman Duathlon-Europameisterschaft über die Mitteldistanz im dänischen Vejle war der für die ASG Tria Hockenheim startende Reilinger Henning Rudolph erneut eine Klasse für sich und verpasste trotzdem um nur 39 Sekunden die mögliche Bronzemedaille in der Altersklasse M55. Wie schon eine Woche zuvor bei den deutschen Duathlon-Meisterschaften in Alsdorf zeigte der 56-Jährige wieder ein starkes Rennen und kam nach 3:38:53 Stunden als unglücklicher Vierter ins Ziel. Dass der Reilinger nichts dem Zufall überließ zeigte die Tatsache, dass Rudolph zeitig genug angereist war und vor allem die Radstrecke mit ihren knackigen engen Abfahrten und mit den vielen kurzen heftigen Anstiegen, genau inspizierte. Bei idealen Bedingungen kam der 55-Jährige über 10 Kilometer Laufen, 60 Kilometer Radfahren und nochmals 10 Kilometer Laufen in einem packenden Finish nicht mehr an den Dänen Morten Plougstrup heran. In einem von Taktik geprägten Rennen ließ es Rudolph auf den ersten Zehn Kilometern auf Rang fünf liegend relativ ruhig angehen und verließ sich voll und ganz auf seine Paradedisziplin, dem Radfahren. „Nach dem Start zeigte sich sehr schnell, dass es vier Läufer gab die etwas schneller als ich waren und so ging ich zuversichtlich mit einem überschaubaren Rückstand als fünfter nach 41:28 min auf die Laufstrecke“, so Rudolph. Auf der mit 700 Höhenmetern gespickten, 60 Kilometer langen Radstrecke zeigte sich dann bei dem 56-Jährigen die Herausforderung dieser Strecke im Renntempo über diese kurzen und heftigen Anstiege zu fahren. Es gelang dann dem ASG-Crack den Dänen und den Belgier Jan Cappaert auf dem Rad zu überholen und trotz eines Fahrfehlers als Dritter nach 1:59:58 Stunden auf die abschließenden zehn Laufkilometer zu wechseln. Auf der Laufstrecke deutete sich bereits nach einem Kilometer einen Krampf bei Rudolph an, der ihn dann auch kurze Zeit später zu einer unfreiwilligen Gehpause zwang. Es kam dann wie es kommen musste und der Däne zog bei Kilometer acht vorbei. „Mir war es nicht ganz möglich sein Tempo mitzugehen. Somit verpasste ich mit genau 39 Sekunden Rückstand die mehr als mögliche Bronzemedaille“, so Rudolph abschließend, der aber noch den heranstürmenden Briten Graham Johnston in Schach hielt. 

 

                                           cry

Michael Karle wird Achter beim 19. Gutenberg-Marathon in Mainz

 

Im Hitzerennen von Mainz errang Michael Karle von der ASG Tria Hockenheim bei der 19. Auflage des. Gutenberg-Marathon über 42,195 Kilometer in 3:28:18 Stunden den 8. Platz in der Altersklasse M55. Vor rund 100.000 begeisterten Zuschauern trotzten die über 7.500 Teilnehmer dabei einer unbarmherzigen Hitze. In einem taktisch klugen Rennen ließ sich der noch 56-Jährige Hockenheimer bei seinem 13. Marathon nicht von dem hohen Anfangstempo seiner Kontrahenten beirren und lief nahezu ein kontantes Rennen. „42,195 Kilometer bei fast 30 Grad im Schatten war wahrlich nichts für Weicheier“, war Michael Karle bei seinem vierten Marathon nach seinem Bandscheibenvorfall sehr zufrieden. Auch Vereinskameradin Silke Eppel trotzte bei ihrem dritten Marathon der unerträglichen Hitze und kam nach 4:47:34 Stunden ins Ziel.

 

cry

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Henning Rudolph verpasst Podium bei deutschen Duathlon-Meisterschaften

Der für die Ausdauersportgemeinschaft Triathlon Hockenheim startende Reilinger Henning Rudolph verpasste im nordrhein-westfälischen Alsdorf bei den deutschen Duathlon-Meisterschaften über die Kurzdistanz knapp die Bronzemedaille in der AK M55. Beim Start ging es gleich richtig zur Sache und es wurde richtig Pace gemacht. Die erste Laufstrecke über zehn Kilometer führte über einen winkligen 2,5 Kilometer langen Rundkurs durch die Alsdorfer Innenstadt „Ich versuchte die Trainervorgabe umzusetzen um die letzten beiden Laufrunden nach dem Radfahren nochmals Vollgas geben zu können“. Nach 40:34 Minuten wechselte der Reilinger als Vierter auf die 40 Kilometer lange Radstrecke die als Wendepunktstrecke sechsmal zu befahren war. Bei kräftigem Seitenwind mussten die 200 Duathleten immer wieder höllisch aufzupassen. Nach 1:05:14 Stunden verteidigte Henning den vierten Rang vor Heinz Feilen (Marathon-Club Eschweiler) und ging auf die abschließende fünf Kilometer lange Laufstrecke um in 21:33 Minuten nochmal richtig Vollgas zu geben. Den enteilten Drittplatzieren Frank Bachinger (EOSC Offenbach) konnte der 56-Jährige allerdings nach 2:10:18 Stunden harten Fight allerdings nicht mehr erreichen.
„Mit der erzielten Leistung war ich absolut zufrieden, für eine bessere Platzierung waren meine Gegner einfach zu stark.
Also schaue ich aufgrund dieser positiven Ergebnisse zuversichtlich auf die ihn einer Woche im dänischen Vejle stattfindenden Europameisterschaften auf der Mitteldistanz“, blickte Rudolph schon voraus.
cry

 

Trollinger Marathon in Heilbronn

5.05.2018

Ein Kraftakt bei sommerlichen Temperaturen. Ute Arnold und Claudia Biewald war die Zeit am Ende „schweißegal“.

Laufen in Deutschlands größter Rotweinregion ist normalerweise ein Genuss, doch in diesem Jahr forderte eine wahre Hitzeschlacht alles von den Läuferinnen und Läufern ab. „So hatten wir uns das nicht vorgestellt“ so Ute Arnold, denn „morgens zeigte die Wetter – App 21° und Wind“ ergänzt Claudia Biewald schmunzelnd.

 

6526 Läuferinnen und Läufer gingen an den Start, davon wiederum 515 auf die 42,195 km lange Marathonstrecke mit 340 Höhenmetern, darunter auch die beiden ASG´lerinnen.

Die Veranstalter waren mit einer Finisherquote von 98 % überaus zufrieden, denn bei diesem Wetter hätte noch mehr passieren können, das Rote Kreuz hatte durch die hohen Temperaturen viel zu tun.

 

Die vielen zusätzlichen Verpflegungsstationen waren mehr als willkommen, nur die Winzer, die hier auch ihren guten Tropfen anboten, hatten Pech, fast kein Läufer brachte bei der Hitze einen Schluck Wein hinunter.

 

Pünktlich um 8:45 startete der 18. Marathon in Heilbronns Badstrasse. Die gesamte Strecke verläuft auf asphaltierten Wegen und Straßen durch das Neckartal und die Trollinger-Weinberge. Die Strecke liegt vorwiegend in der prallen Sonne, das hatte einen Vorteil, es wurden zahlreiche Zuschauer angelockt und so herrschte eine großartige Stimmung und Volksfestatmosphäre, die auf die Läuferinnen und Läufer übersprang und die Teilnehmer so anspornte Kilometer für Kilometer zu schaffen.

 

Nach 4:46:37 Stunden erreichten die beiden Hockenheimer ASG - Läuferinnen gemeinsam glücklich das Ziel – „aber diese Zeiten waren hier wirklich „schweißegal““, so unisono beide nach dem Lauf