Ute und Johannes Arnold auf dem Siegerpodest

   Juni 2018

 

Es war der Hammer“ so die Verantwortlichen des LC Donnersberg und der kleinen Gemeinde Imsbach in der Pfalz, die sich über 270 Läuferinnen und Läufer beim zweiten Donnersberg Ultra Trail freuten. Bei herrlichem Wetter kamen sogar Starter aus den Niederlanden um sich die schönen Ausblicke und das Auf und Ab im Pfälzer Wald anzuschauen und zu bewältigen. Der Start erfolgte in Imsbach und mit Ute und Johannes Arnold befanden sich auch 2 Mitglieder der ASG Triathlon Hockenheim unter den Teilnehmern. Die Strecken verliefen größtenteils auf dem Pfälzer Höhenweg, über schmale Waldwege und viele speziell für die Veranstaltung angelegte Trailfpade rund um die Bergmannsgemeinde Imsbach. „Das Donnersberg-Gebiet ist das Herzland des Trailrunnings“ so die Veranstalter.
„Auch wenn alles gut ausgeschildert war, aber verlaufen hat sich fast jeder einmal“ so Johannes Arnold, der den „kurzen“ 30 km Trail mit 1300 Höhenmetern absolvierte und als 2. in seiner Altersklasse in 4:50:58 h finishte. „Ein sehr anspruchsvoller Lauf, die Wege waren teilweise sogar mit Seilen gesichert“ aber es hat, trotz der Anstrengung, wieder einmal viel Spaß bereitet“ so Ute Arnold, die den 45 km Ultratrail mit 1830 Höhenmetern als 3. in ihrer Altersklasse in 6:29:51 h erfolgreich abschloss. Mit einem tollen Ausblick in die Pfalz und einem kühlen alkoholfreien Bier wurden die beiden Hockenheimer im Ziel belohnt.
-ska-

 

 

 

Zwei Gejagte und ein kaputter / ASG´ler beim Kraichgau Triathlon

Juni 2018


Patrick Lange, aktueller Hawaii Sieger, und Jan Frodeno Vorjahressieger auf Hawaii, bedankten sich bei Torsten Rinklef dass er sie nicht gejagt hat“ mit einem breiten Grinsen machten die Drei am Ende der Hitzeschlacht noch gemeinsame Bilder und freuten sich über einen erfolgreichen Triathlon im Kraichgau.
Beste Triathlonbedingungen herrschten zu Beginn des Ironman 70.3 über die Mitteldistanz (1,9km Schwimmen/ 90km Rad/ 21,1km Lauf). Bereits um 7 Uhr herrschte emsiges Treiben am Hardtsee in Ubstadt und zum Startzeitpunkt gigantische Stimmung. Kein Wunder über 2000 Starter und mit Jan Frodeno, Patrick Lange, Andi Boecherer, Markus Rolli, Laura Philipp, Yvonne van Vlerken absolute Weltklasse am Start.
Seitens der ASG Triathlon Hockenheim starteten Torsten Rinklef, Andris Rodewald, Christian Klefenz auf der Mitteldistanz und Nicolas Neumann, Thorsten Maier und Thomas Kilian auf der olympischen Distanz.
„Aufgrund ähnlicher Schwimmzeiten gingen wir beim Rolling Start (alle 4 Sekunden gingen je 4 Schwimmer ins Wasser) das Abenteuer gemeinsam an, so Christian Klefenz, der am Ende auch die Nase vorne haben sollte. „Beim Schwimmen habe ich ein paar Umwege gemacht, kam gut durch die mit 900 Höhenmetern, anspruchsvolle 90 km Radstrecke“ so Torsten Rinklef, der trotz eines tückigen zweiten Wechsels mit 5:14:57 h eines seiner besten Mitteldistanzergebnisse holte (Schwimmen 34:18 min/ Rad 2:41:47 h / Lauf 1:51:05 h ), was Rang 50 in der Altersklasse bedeutete. „Eine gute Generalprobe, unter 5 Stunden, für mein Langdistanzdebüt in Frankfurt“ so Christian Klefenz (Schwimmen 33:33 min/ Rad 2:39:43 h/ Lauf 1:36:58 Gesamt) der in 4:55:28 h auf Platz 41 der AK finishte. „Viel besser hätte es nicht laufen können, ebenso wie Christian unter 5 Stunden, eine tolle Herausforderung mit begeisterten Zuschauern am Rand, die uns stets nach vorne gepeitscht haben“ so Andris Rodewald (Schwimmen 33:53 min/ Rad 2:43:51h/ Lauf 1:32:10 h) der in 4:56:27 auf Platz 29 seiner Altersklasse landete.
„Auf dem Rad habe ich wohl etwas überpaced, wodurch eine stärkere Laufzeit nicht mehr möglich war“ Nikolas Neumann war auf der olympischen Distanz durchaus selbstkritisch. 4:30 min pro Kilometer auf der Laufstrecke sind dennoch sehr anspruchsvoll und so finishte Nici in einer Gesamtzeit von 2:30 h (Schwimmen 28 min, 1:18 h Rad, 44 min Lauf) auf Platz 6 seiner Altersklasse (18-249. Thorsten Maier kam mit einer Zeit von 2:48:54 h als 15. seiner Altersklasse (40-44) ins Ziel (Schwimmen 28:04, Rad 1:23:13, Lauf 52:44 min), Thomas Kilian war nach 2:40:26 h als 5. seiner Altersklasse (55-59) im Ziel (Schwimmen 30:56, Rad 1:18:32, Lauf 45:50 min),
Alle hoben am Ende das schöne Erlebnis des sportlichen Wettkampfs zusammen mit tollen Zuschauern und den Stars der Triathlon Szene hervor. Letztere nahmen sich ohne Starallüren die Zeit und viel Geduld jedem Autogramm- und Fotowünsche zu erfüllen.
-ska-

 

 

 

Challenge Venedig

Mai 2018

 

Venedig ist mein Regensburg, das ja leider ausfallen musste, da der Organisator aus wirtschaftlichen Gründen, die Austragung nicht durchführen konnte. Challenge Family sprang in die Presche und jeder Regensburg-Gemeldete durfte sich für 2018 ein Rennen aussuchen. Ich nahm also den 2 Monate früher angesetzten Termin im Juni, da mir inzwischen egal ist, wie gut oder schlecht ich vorbereitet in ein Rennen gehe. Eine Grundfitness habe ich eh und Sport mache ich für mein Leben gerne – also her mit der Challenge Venedig.

 

11 Tage Landurlaub in Italien – mittendrin die Challenge. Gut akklimatisiert hole ich Freitags meine Unterlagen ab und bin genervt von der Tatsache, am Samstag weitere zweimal im Parco San Giuliano antanzen zu sollen. Um 11 Uhr zur Wettkampfbesprechung, um 15 - 18.30 Uhr zur Abgabe von Rad und Lauf/Radbeutel.

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460 Kilometer bis zu den legendären Madeleines
22 ASG-Cracks leisten persönlichen Beitrag zur deutsch-französischen Städtepartnerschaft.

31. Mai 2018

„Sport als Botschafter des Friedens, der Freundschaft und der Freude, nicht nur der eigenen Kondition sondern auch der Völkerverständigung. Dazu dient diese Radtour“, betonte der erste Oberbürgermeisterstellvertreter Fritz Rösch, bevor er die 22-köpfige ASG-Delegation zur „32. Tour de Commercy“ mit den besten Grüßen an die französischen Freunde verabschiedete und eine unfallfreie Fahrt sowie allerlei Kurzweil und viel „Spaß uff de Gass“ wünschte.
Die Tourverantwortlichen Thomas Claus und Heinz Schwegler hatten auch in diesem Jahr wieder eine besonders abwechslungsreiche und anspruchsvolle Route auf verkehrsarmen Wegen in die französische Partnerstadt  zusammengestellt. „So nebenbei kommen noch über 2500 Höhenmeter dazu, die aber sehr moderat verteilt sind, so dass sich nicht nur unsere Neulinge immer wieder gut erholen können“, erläuterte der erfahrene Tourguide Thomas Claus. Die erste Etappe über 170 Kilometer führten an Fronleichnam die ASG-Cracks von Hockenheim durch die Rheinebene und das Elsass nach Andlau am Rande der Vogesen.
Auf idyllischen und verkehrsarmen Straßen ging es am nächsten Tag über 150 Kilometer durch die Nordvogesen über Abreschviller bis nach Epinal an der Mosel. „Sport verbindet und wir Hockenheimer sind stolz, solche Frauen und Männer in unserer Mitte zu wissen, die die Fahne der Rennstadt hochhalten“, brachte Fritz Rösch seine Freude bei der Verabschiedung zum Ausdruck. Für die vor allem bei der Hitze nötigen isotonischen Getränke und die Verpflegung sorgte der erfahrene Horst Reisig der die Gruppe mit dem Auto und jeder Menge Proviant begleitete und auch für jeden Notfall gerüstet war.
Die Schlussetappe am dritten Tag führte die Radcracks dann über weitere 140 Kilometer von Epinal durch Lothringen über Toul bis in die Partnerstadt. „Auf den letzten 20 Kilometern kamen uns dann schon die französischen Freunde entgegen. Das abschließende Stück wurde dann gemeinsam bis zum Schlosshof von Commercy zurückgelegt, wo wir am Abend vom Bürgermeister Jèròme Lefèfre mit leckeren Madeleines empfangen wurden“, erzählte Thomas Claus. Zum Treffen mit dem Bürgermeister Jèròme Lefèvre stießen dann auch die mit dem Bus eintreffenden Hockenheimer vom Freundeskreis hinzu. „Sonntags fand die traditionelle Radtourenfahrt über 30 bis insgesamt 150 Kilometer rund um Commercy statt, an der dann auch der Freundeskreis und die Franzosen teilnahmen“, erzählte der Präsident des Freundeskreises, Matthias Stier.
Doch bevor es soweit war, wurde erst einmal das Gemeinschaftsgefühl, das lange freundschaftliche und herzliche Verhältnis mit den französischen Freunden am Vorabend gepflegt. Während am Sonntag nach der Radtourenfahrt der größte Teil mit dem Bus zurückfuhr, nahmen am Montag ein halbes Dutzend ASG-Cracks die 303 Kilometer in einem Rutsch bis nach Hockenheim in Angriff.
cry

 

 

Der 1. Marathon - Claudia Tokouzi finished auf Rhodos

 Juni  2018

Die Idee einen Marathon zu laufen wuchs schon lange in mir. 2017 lief ich meinen ersten Halben in St. Leon-Rot und Dank der weltbesten Laufkollegin Brigitte Korn-Hoffmann absolvierte ich auch in einer recht passablen Zeit. Im Juni 2017 lief ich dann mit der ASG in Molsheim meinen zweiten Halben und hatte unheimlich Spaß dabei…naja lag wohl auch an der Streckenverpflegung, weshalb das eher ein entspannter Lauf war.
„42,195 km sind schon ein Wort. Und wenn man sich so in Läuferkreisen unterhält, kann einem manchmal ganz schön der Mut genommen werden“. Sicher darf man die Strecke nicht unterschätzen, aber davon abhalten lassen? Und die Jüngste bin ich ja auch nicht mehr.
Zielsetzung, ob ja oder nein, war Februar 2018. Bis dahin fleißig laufen und trainieren. Und dann auf sein Inneres hören. Die Frage war nur wo. Zur Auswahl standen Wien, Hamburg und Rhodos, denn es sollte etwas Besonderes sein. „Bei einem großen Lauf wirst du von der Stimmung am Rande gepuscht“ wurde mir aus Läuferkreisen empfohlen.

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-ska-

 

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Ultratrail in Reichweiler /

Wo Schmerzen sind ist auch noch Leben

 19,05.2018

 

„Wir lieben einfach die Herausforderung“ so die prädestinierten Trail-Läuferinnen der ASG Triathlon Hockenheim, Claudia Biewald und Ute Arnold zum Keufelkopf Ultra Trail, der die beiden Hockenheimerinnen in vielerlei Hinsicht an Grenzen und auch darüber hinaus führen sollte.
In Reichweiler (Landkreis Kusel) in Rheinland-Pfalz schlug im Jahre 2009 die Geburtsstunde des Keufelkopf Ultra Trails. Einer der Extraklasse mit 86 km Länge und 3600 Höhenmetern, die es zu bewältigen gibt. Der Marathon Trail hat immerhin noch 45 km und 1900 Höhenmeter durch das Pfälzer Bergland.
„Die erste Herausforderung war die Abfahrtszeit in Hockenheim; 3.45 Uhr fuhren wir los, denn um 6 Uhr war der Start angesetzt“ so Claudia Biewald. Nach dem Einspielen von theatralischer Musik erfolgte der Startschuss und die Teilnehmer machten sich mit der Pflichtausstattung in Rucksäcken auf die Laufstrecke. Zur Pflichtausstattung gehören Trinkflasche, -becher, Mobiltelefon, Eigenverpflegung, Personalausweis und Mülltüte, ohne diese Utensilien dürfen die Teilnehmer nicht auf die Strecke, denn an den Verpflegungspunkten wird nur Wasser gereicht.
Selbst die Marathonstrecke ist härter als der Jungfrau Marathon in der Schweiz, da die bergauf gelaufene Strecke auch wieder abwärts gelaufen werden muss. Lediglich 2 % Asphaltanteil, der Rest findet größtenteils auf schmalen, kaum 2 Fuß breiten Pfaden auf Naturböden und Schieferschotter statt. „Durch den Dschungel der Westpfalz“ so Ute Arnold; es waren diverse Bäche und Moore zu überwinden, die für entsprechendes Klima in den Laufschuhen sorgen, auch sechs Klettersteige, bei denen man sich zum Teil an Seilen hochziehen konnte. „Die Brennesseln waren zwar von Hand gerodet, aber eine lange Laufhose war empfehlenswert“ bemerkte Claudia Biewald, schließlich ging es doch auch über und unter, durch Sturmschäden umgeworfene, Bäume. „Wo Schmerzen sind ist auch noch Leben“ so eines der „motivierenden“ Schilder auf der Strecke.
„Ein wunderschöner Landschaftslauf durch unberührte Natur und abwechslungsreichem und anspruchsvollem Gelände“ so unisono Ute Arnold, die nach 16:14:16 h als zweiter ihrer Altersklasse finishte, und Claudia Biewald, die nach 47 km und 1800 Höhenmetern, sozusagen kurz nach der Marathondistanz, ausgestiegen war.
-ska-

 

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ASG´ler testen Leistungsstand beim Heideseetriathlon

 13.05.2018

 

Beim Heideseetriathlon des TV Forst starteten mit Andrea Hick, Christian Klefenz, Thorsten Maier und Andris Rodewald gleich vier Triathleten der ASG Hockenheim auf der leicht verkürzten olympischen Distanz.
So stürzten sich die Vier bei bescheidenem Wetter mit dicken Wolken am Himmel im Neopren in den Heidesee, wo 1000 m zu absolvieren waren.
Der Wettergott hatte ein Einsehen mit den 351 Starterinnen und Startern und lies es zumindest nicht mehr erneut regnen. Auf der 32 km langen Radstrecke mussten die Athleten dennoch mit heftigen Windböen und nasser Fahrbahn zurechtkommen. Die Laufstrecke war mit 7,5 km zu bewältigen. „Es war mein erster Triathlon 2018 und ich wollte meinen aktuellen Fitnessstand nach den unzähligen Trainingsstunden in der kalten Jahreszeit testen“ so Christian Klefenz, der in seiner Altersklasse TM 35 am Ende den 15 Platz mit einer Gesamtzeit von 1:41:07 h erreichte. Es war ein schneller und enger Wettkampf, 2 Minuten bedeuteten am Ende 15 Plätze besser oder schlechter in einem starken Teilnehmerfeld. Unter anderem war mit Horst Reichel ein Profitriathlet am Start, der wie erwartet in 1:20:06 h siegte.
„Die Fans Heidi Zahn, Torsten und Nicolas Neumann haben uns toll angefeuert“ freute sich Andrea Hick über die Unterstützung an der Strecke. Sie kam auf Platz 4 in ihrer Altersklasse TW 50 in 2:10:35 h. Andris Rodewald, schnellster ASG´ler in Forst, startete in der Altersklasse TM 25 und wurde Achter in einer Zeit von 1:35:56 h und Thorsten Maier in der Altersklasse TM 40 landete auf Platz 25 in 1:47:31.0
-ska-

 

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Henning Rudolph verpasst erneut das Podest   

Bei der ETU Powerman Duathlon-Europameisterschaft über die Mitteldistanz im dänischen Vejle war der für die ASG Tria Hockenheim startende Reilinger Henning Rudolph erneut eine Klasse für sich und verpasste trotzdem um nur 39 Sekunden die mögliche Bronzemedaille in der Altersklasse M55. Wie schon eine Woche zuvor bei den deutschen Duathlon-Meisterschaften in Alsdorf zeigte der 56-Jährige wieder ein starkes Rennen und kam nach 3:38:53 Stunden als unglücklicher Vierter ins Ziel. Dass der Reilinger nichts dem Zufall überließ zeigte die Tatsache, dass Rudolph zeitig genug angereist war und vor allem die Radstrecke mit ihren knackigen engen Abfahrten und mit den vielen kurzen heftigen Anstiegen, genau inspizierte. Bei idealen Bedingungen kam der 55-Jährige über 10 Kilometer Laufen, 60 Kilometer Radfahren und nochmals 10 Kilometer Laufen in einem packenden Finish nicht mehr an den Dänen Morten Plougstrup heran. In einem von Taktik geprägten Rennen ließ es Rudolph auf den ersten Zehn Kilometern auf Rang fünf liegend relativ ruhig angehen und verließ sich voll und ganz auf seine Paradedisziplin, dem Radfahren. „Nach dem Start zeigte sich sehr schnell, dass es vier Läufer gab die etwas schneller als ich waren und so ging ich zuversichtlich mit einem überschaubaren Rückstand als fünfter nach 41:28 min auf die Laufstrecke“, so Rudolph. Auf der mit 700 Höhenmetern gespickten, 60 Kilometer langen Radstrecke zeigte sich dann bei dem 56-Jährigen die Herausforderung dieser Strecke im Renntempo über diese kurzen und heftigen Anstiege zu fahren. Es gelang dann dem ASG-Crack den Dänen und den Belgier Jan Cappaert auf dem Rad zu überholen und trotz eines Fahrfehlers als Dritter nach 1:59:58 Stunden auf die abschließenden zehn Laufkilometer zu wechseln. Auf der Laufstrecke deutete sich bereits nach einem Kilometer einen Krampf bei Rudolph an, der ihn dann auch kurze Zeit später zu einer unfreiwilligen Gehpause zwang. Es kam dann wie es kommen musste und der Däne zog bei Kilometer acht vorbei. „Mir war es nicht ganz möglich sein Tempo mitzugehen. Somit verpasste ich mit genau 39 Sekunden Rückstand die mehr als mögliche Bronzemedaille“, so Rudolph abschließend, der aber noch den heranstürmenden Briten Graham Johnston in Schach hielt. 

 

                                           cry

Michael Karle wird Achter beim 19. Gutenberg-Marathon in Mainz

 

Im Hitzerennen von Mainz errang Michael Karle von der ASG Tria Hockenheim bei der 19. Auflage des. Gutenberg-Marathon über 42,195 Kilometer in 3:28:18 Stunden den 8. Platz in der Altersklasse M55. Vor rund 100.000 begeisterten Zuschauern trotzten die über 7.500 Teilnehmer dabei einer unbarmherzigen Hitze. In einem taktisch klugen Rennen ließ sich der noch 56-Jährige Hockenheimer bei seinem 13. Marathon nicht von dem hohen Anfangstempo seiner Kontrahenten beirren und lief nahezu ein kontantes Rennen. „42,195 Kilometer bei fast 30 Grad im Schatten war wahrlich nichts für Weicheier“, war Michael Karle bei seinem vierten Marathon nach seinem Bandscheibenvorfall sehr zufrieden. Auch Vereinskameradin Silke Eppel trotzte bei ihrem dritten Marathon der unerträglichen Hitze und kam nach 4:47:34 Stunden ins Ziel.

 

cry

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Henning Rudolph verpasst Podium bei deutschen Duathlon-Meisterschaften

Der für die Ausdauersportgemeinschaft Triathlon Hockenheim startende Reilinger Henning Rudolph verpasste im nordrhein-westfälischen Alsdorf bei den deutschen Duathlon-Meisterschaften über die Kurzdistanz knapp die Bronzemedaille in der AK M55. Beim Start ging es gleich richtig zur Sache und es wurde richtig Pace gemacht. Die erste Laufstrecke über zehn Kilometer führte über einen winkligen 2,5 Kilometer langen Rundkurs durch die Alsdorfer Innenstadt „Ich versuchte die Trainervorgabe umzusetzen um die letzten beiden Laufrunden nach dem Radfahren nochmals Vollgas geben zu können“. Nach 40:34 Minuten wechselte der Reilinger als Vierter auf die 40 Kilometer lange Radstrecke die als Wendepunktstrecke sechsmal zu befahren war. Bei kräftigem Seitenwind mussten die 200 Duathleten immer wieder höllisch aufzupassen. Nach 1:05:14 Stunden verteidigte Henning den vierten Rang vor Heinz Feilen (Marathon-Club Eschweiler) und ging auf die abschließende fünf Kilometer lange Laufstrecke um in 21:33 Minuten nochmal richtig Vollgas zu geben. Den enteilten Drittplatzieren Frank Bachinger (EOSC Offenbach) konnte der 56-Jährige allerdings nach 2:10:18 Stunden harten Fight allerdings nicht mehr erreichen.
„Mit der erzielten Leistung war ich absolut zufrieden, für eine bessere Platzierung waren meine Gegner einfach zu stark.
Also schaue ich aufgrund dieser positiven Ergebnisse zuversichtlich auf die ihn einer Woche im dänischen Vejle stattfindenden Europameisterschaften auf der Mitteldistanz“, blickte Rudolph schon voraus.
cry

 

Trollinger Marathon in Heilbronn

5.05.2018

Ein Kraftakt bei sommerlichen Temperaturen. Ute Arnold und Claudia Biewald war die Zeit am Ende „schweißegal“.

Laufen in Deutschlands größter Rotweinregion ist normalerweise ein Genuss, doch in diesem Jahr forderte eine wahre Hitzeschlacht alles von den Läuferinnen und Läufern ab. „So hatten wir uns das nicht vorgestellt“ so Ute Arnold, denn „morgens zeigte die Wetter – App 21° und Wind“ ergänzt Claudia Biewald schmunzelnd.

 

6526 Läuferinnen und Läufer gingen an den Start, davon wiederum 515 auf die 42,195 km lange Marathonstrecke mit 340 Höhenmetern, darunter auch die beiden ASG´lerinnen.

Die Veranstalter waren mit einer Finisherquote von 98 % überaus zufrieden, denn bei diesem Wetter hätte noch mehr passieren können, das Rote Kreuz hatte durch die hohen Temperaturen viel zu tun.

 

Die vielen zusätzlichen Verpflegungsstationen waren mehr als willkommen, nur die Winzer, die hier auch ihren guten Tropfen anboten, hatten Pech, fast kein Läufer brachte bei der Hitze einen Schluck Wein hinunter.

 

Pünktlich um 8:45 startete der 18. Marathon in Heilbronns Badstrasse. Die gesamte Strecke verläuft auf asphaltierten Wegen und Straßen durch das Neckartal und die Trollinger-Weinberge. Die Strecke liegt vorwiegend in der prallen Sonne, das hatte einen Vorteil, es wurden zahlreiche Zuschauer angelockt und so herrschte eine großartige Stimmung und Volksfestatmosphäre, die auf die Läuferinnen und Läufer übersprang und die Teilnehmer so anspornte Kilometer für Kilometer zu schaffen.

 

Nach 4:46:37 Stunden erreichten die beiden Hockenheimer ASG - Läuferinnen gemeinsam glücklich das Ziel – „aber diese Zeiten waren hier wirklich „schweißegal““, so unisono beide nach dem Lauf